Gesellschaft Freunde der Künste

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bis zum 14.3.2010 Hagen

M.C. Escher „Illusion und Wirklichkeit“

„Ich versuche mit meinen Bildern zu verdeutlichen, dass wir in einer schönen,
geordneten Welt und nicht, wie es manchmal scheint, in einem normenlosen
Chaos leben. Meine Motive sind auch häufig verspielt. Ich kann nicht
davon lassen, unseren unumstößlichen Sicherheiten auf der Nase herumzutanzen. Es macht mir beispielsweise Freude wissentlich Zwei- und Dreidimensionalitäten, flach und räumlich, durcheinander zu werfen und sich über die Schwerkraft lustig zu machen.” (M. C. Escher)

Maurits Cornelis Escher (1898 – 1972) nimmt in der Kunst des 20. Jahrhunderts eine außergewöhnliche Stellung ein. Mit seinem virtuosen Vokabular der optischen Täuschung, der raffinierten Spiegelungen und räumlichen Verschachtelungen baut Escher eine in sich stimmige Bildwelt der Phantasie und Widersprüchlichkeit auf, die durch perspektivische Überlagerungen, den Wechsel zwischen oben und unten, positiv und negativ fasziniert.

Die Wertschätzung von M.C. Escher als Künstler setzte erst in seinen späteren Karrierejahren ein. In erster Linie interessierten sich Mathematiker für seine Werke. So war es kein Zufall, dass Eschers erste große Ausstellung im Jahr 1954 zur gleichen Zeit wie der internationale Mathematikkongress in Amsterdam stattfand. Erst ab den 1950er Jahren
wurde Eschers Werk auf der ganzen Welt bekannt. In den 60er und 70er Jahren wurden Eschers Werke gerne als Vorlagen für Plattencover genommen. Plakate seiner Werke machten ihn weltberühmt und sicherten ihm den Rang eines Popstars. Die Optical Art der 60er und 70er Jahre ist stark von seinen Werken beeinflusst worden. Aktuell wird M.C. Eschers Werk auch durch die Tatsache, dass der Kaiserring 2009 in Goslar an Bridget Riley, eine der erfolgreichsten und visionärsten Künstlerinnen der Op Art vergeben wurde.

Eschers Werke sind bisweilen in Gruppenausstellungen zu finden. Die letzte große Präsentation von Eschers Kunst fand 1969 im Bonner Kunstverein statt. Das Osthaus Museum in Hagen präsentiert 130 Arbeiten (Holzschnitte, Lithografien, Mezzotinten) aus knapp 50 Jahren, von 1921 bis 1969. Sie entführen die Betrachterinnen und Betrachter in eine phantastische Welt irrealer Architekturen und Landschaften.

Dauer der Ausstellung bis zum 14.3.2010

Kontakt

Osthaus Museum Hagen im Kunstquartier Hagen
Museumsplatz 3
58095 Hagen (Westf.)

T. +49 2331 207 3129
osthausmuseum@stadt-hagen.de

Pressekontakt
Osthaus Museum Hagen
Melanie Redlberger
Tel + 49 2331 2073135
melanie.redlberger@stadt-hagen.de

Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr
Samstag und Sonntag von 11 bis 18 Uhr

Links

http://www.osthausmuseum.de/keom.html