Schönheit und Funktionalität – so ließe sich das Ideal des Bauhaus' auf eine Formel bringen. Die 1919 von Walter Gropius in Weimar gegründete Schule war jedoch mehr als eine "Vereinigung der Werkkünste und des Designs unter Führung der Architektur", wie es in einer Selbstbeschreibung heißt. Das Bauhaus wirkte auch auf Maler wie Wassily Kandinsky, Lionel Feininger und den Mitgründer Paul Klee, deren Werke im "Dialog mit der Moderne" in Stade zu sehen sind.
Bei der Sonderveranstaltung "Maler am Bauhaus und des Konstruktivismus" am 28. April um 18:30 Uhr wird Jutta de Vries zeigen, wie sich Architekten, Designer und bildende Künstler gegenseitig beeinflusst und eine neue Formensprache erschlossen haben. Dabei beleuchtet sie auch die Verwandschaft zum Konstruktivismus, für den Walter Dexels "Diagonalkonstruktion" ein gutes Beispiel gibt. Anhand der Arbeit "Composition mit rotem Kreis und grünem Dreieck" von Ivan Wasiljewitsch Kliun können die Besucher die Verbindungen dieser prägenden Stilrichtungen der Moderne nachvollziehen.
Chagall, Kirchner, Munch, Nolde, Picasso und viele andere mehr – in der Sammlung Siegel sind die großen Namen der Kunst des 20. Jahrhunderts vereint. Mit der Ausstellung "DIALOG MIT DER MODERNE" zeigt das Kunsthaus Stade diese Werke seit dem 21. Februar nun erstmals der Öffentlichkeit – noch bis zum 24. Mai.
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