Gesellschaft Freunde der Künste

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schluss mit feminismus ?

Männervernichtungsmaßnahmen: Premiere am 15.3.2009 in Göttingen

oder: Schluss mit Feminismus

Valerie Solanas, erstes und einziges Mitglied von SCUM (Society for cutting up men) und vor allem Radikalfeministin, ist heute, wenn überhaupt, nur bekannt als die Frau, die auf Andy Warhol geschossen hat. Ihr Anschlag auf den Meister der PopArt im Jahr 1968 beflügelte nicht nur Hardcore-Feministinnen, sondern auch revolutionäre Gruppen wie die amerikanische Vereinigung Up against the wall, motherfuckers, die den Anschlag auf Warhols Leben als ein kulturelles Äquivalent zum politischen Mord betitelte. Zwei Frauen und ein Mann, die zu dieser Zeit noch nicht einmal geboren waren, nehmen das Manifest der Valerie Solanas zum Ausgangspunkt für eine kuriose Bestandsaufnahme in Sachen Feminismus.

Deutsches Theater Göttingen: www.dt-goettingen.de vom 15.3 bis 20.4.2009

Foto (von links): Dominik Bliefert, Sarah Hostettler, Anna Rot

Die DVD "I shot Andy Warhol" gibt es bei www.amazon.de

Kurzbeschreibung:

Die Radikalfeministin und Gelegenheitsprostituierte Valerie Solanas verschafft sich dank ihrer Beziehung zu dem Transvestiten Candy Darling Zugang zu Andy Warhol. Zunächst scheint die skurrile Lebenskünstlerin perfekt in den erlauchten Kreis der New Yorker "Factory" zu passen, doch als Warhol sich weigert, ihr abstruses Theaterstück "Up Your Ass" zu produzieren, schlägt ihre anfängliche Bewunderung in menschenverachtenden Haß um. Das Resultat Am 3. Juni 1968 feuert Solanas drei Schüsse auf Warhol ab, die für den Pop-Art-Papst beinahe tödlich enden.