Gesellschaft Freunde der Künste

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Drei starke Choreografinnen mit drei Uraufführungen

Ma.Donna am 24.3.2010 in Augsburg

Was liegt näher als einmal einen Abend komplett im Zeichen femininer Kreativität zu gestalten. Waren es doch vor über 100 Jahren Frauen wie Isodora Duncan, Mary Wigman, Gret Palucca, Dore Hoyer, Loie Fuller oder Doris Humphrey, die als mutige Pioniere des „Modern Dance" mit ihrer Kunst des Tanzens auch gesellschaftliche Fesseln sprengten.

Im Ma.Donna übertitelten Ballettabend wird es interessant sein zu entdecken und erleben, welche Themen heutige, erfolgreiche Choreografinnen wie Anna Vita, Lauri Stallings und Amanda Miller, die einschlägige Erfolge in Berlin, New York und London feierten, auf der Bühne umsetzen.

Den Abend eröffnen wird die zurzeit als Ballettdirektorin und Hauschoreografin am Mainfranken Theater in Würzburg tätige Anna Vita mit einer neuen Choreografie zur Rahmenhandlung von „Agnes Bernauer", ein Thema, das den Augsburgern nicht unbekannt ist. Die Geschichte um die schöne Badertochter, ihre unglücksverheißende Liebe zum bayerischen Herzog Albrecht III. und ihr dramatischer Tod wird zur Musik von Ernest Bloch und Boris Blacher vertanzt.

Keine Unbekannte in der Tanzwelt ist Lauri Stallings aus den USA. Als sehr vielseitige Choreografin bekannt, liebt sie es, die Verflechtungen von Emotion und Bewegung zu erforschen. Sie experimentiert dazu viel mit neuen Klangformen und modernen visuellen Techniken und arbeitet mit bekannten Musikern und Videokünstlern zusammen. Wir freuen uns, dass sie mit dem Ballett Augsburg eine Uraufführung plant.

Ebenfalls ein neues Ensemblestück wird die ehemalige künstlerische Leiterin des Pretty Ugly Tanz Köln, Amanda Miller, einstudieren. Als ehemalige Tänzerin und ständige Choreografin bei William Forsythe in Frankfurt schuf sie ihre ersten erfolgreichen Werke, bevor sie ihre eigene Compagnie gründete. Amanda Miller gewann bereits zahlreiche Auszeichnungen. 1994 erhielten ihre Produktionen drei Preise bei den „Rencontres Choréografiques Internationales de Bagnolet". 2004 bekam sie für ihre Arbeit Four for Nothing den wichtigsten niederländischen Choreografie-Preis, den „Gouden Zwaan".

Bei jeder Vorstellung gibt es 30 Minuten vor Beginn eine Einführung im Foyer III. Rang.

Musikalische Leitung: Carolin Nordmeyer
Choreografie: Anna Vita, Amanda Miller, Lauri Stallings
Ausstattung: Stefan Morgenstern

Mit: Maiko Arai, Christine Ceconello, Natalia Fioroni, Janet Sartore, Ami Takazakura, Lucyna Zwolinska; Abel Cruz dos Santos, Armando Gonzales Besa, Dejan Kolarow, Mykola Kravets, Andrii Lytvynenka, Lateef Williams

Philharmonisches Orchester Augsburg

Aufführungen bis zum 11.6.2010

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