Das „Ensemble Messiaen“ hat sich seiner Namensgebung gemäß in besonderem Maße dem Werk des französischen Komponisten Olivier Messiaen verschrieben.
So spielt das Quartett beim nächsten Lunchkonzert am Sonntag, 20. Februar, 11 Uhr, im Sendesaal des Hessischen Rundfunks in Frankfurt dessen berühmtestes Werk, das „Quatuor pour la fin du temps“.
Als Gegensatz dazu steht Ludwig van Beethovens „Gassenhauer-Trio“ auf dem Programm. Das Konzert wird am Donnerstag, 10. März, um 20.05 Uhr in hr2-kultur gesendet.
Als Kriegsgefangener hat Messiaen das „Quatuor pour la fin du temps“ – das „Quartett für das Ende der Zeit“ – geschrieben. 1941 wurde es im Gefangenenlager Görlitz uraufgeführt.
Dem gläubigen Katholiken ging es in seinem Werk vor allem um die Liebe Jesu, um die Vergegenwärtigung von Ewigkeit, Reinheit, Frieden und Freiheit. Er komponierte ein farbenreiches und friedvolles Stück, das die Geborgenheit des Menschen im Glauben widerspiegelt.
Demgegenüber steht das „Gassenhauer-Trio“ von Beethoven aus dem Jahre 1798, das seinen Namen dem Umstand verdankt, dass Beethoven dem letzten Satz eine Melodie aus einer damals sehr populären Oper zugrunde legte, nämlich „Pria ch´io l´impegno“ aus Joseph Weigls Oper „L´amor marinaro“.
Vier Musiker bilden das „Ensemble Messiaen“: Isabel von Bernstorff (Klavier), hat einen Lehrauftrag an der Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst und tritt mit weiteren Ensembles sowie als Solistin im In- und Ausland auf.
Als Gastmusiker ist Markus Däunert (Violine) in mehreren Ensembles beschäftigt und unterrichtet in Frankfurt, Turin und Südamerika. Julian Arp (Violoncello) konzertiert als Solist und Kammermusiker ebenfalls im In- und Ausland.
Rupert Wächter (Klarinette), seit 1988 Soloklarinettist des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg, spielt in zahlreichen deutschen Orchestern und absolvierte Gastspiele in Europa, Japan, China und den USA.
Konzertkarten für 16 Euro (Lunchbons sind leider ausverkauft) gibt es beim hr-Ticketcenter (Telefon 069/155-2000), an Vorverkaufsstellen und – soweit vorhanden – an der Tageskasse.
Hanni Warnke
(069) 155-4403
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