„Lachtränen und Jubel im Publikum (. . .) Höchste Präzision war Loriots Markenzeichen. Höchste Präzision hat Bodinus seiner Truppe abverlangt. Das Ergebnis: Zweieinhalb Stunden Unterhaltung pur und ein beschwingter Heimweg.“ (Cellesche Zeitung vom 28. Januar 2008).
Nach dem großen Erfolg von Loriots dramatische Werke in der Spielzeit 2007/08 gibt es nun eine Fortsetzung mit Szenen und Sketchen des Komikers. Vicco von Bülow alias Loriot hat mit seinem Werk nicht nur einen unschätzbaren Beitrag zum deutschen Humor geleistet, sondern auch die deutsche Sprache bereichert. Ob er Begriffe selbst kreierte oder, wie er es ausdrückt, in einen „ungehörigen Zusammenhang“ stellte, in welchem sie ihre Wirkung erst richtig und meist in absurder Weise entfalteten: Mit Loriot verbinden wir Wörter und Wendungen, die in unseren Sprachschatz eingegangen sind.
Denn wem huscht nicht bei der Erwähnung so einfacher Begriffe wie ’Kosakenzipfel’, ’Steinlaus’ oder dem ’Jodeldiplom’ ein Lächeln übers Gesicht? Auf die Frage, wer ihn geprägt habe, antwortete Loriot 2007: „Ich weiß, als ich anfing zu studieren, wohnte ich zwischen dem Irrenhaus, dem Zuchthaus und dem Friedhof. Allein die Lage wird es gewesen sein, glaube ich.“
Premiere am 8.1.2010
Weitere Aufführungen bis zum 7.2.2010
Besetzung
Inszenierung: Jan Bodinus Bühne: Odilia Baldszun Kostüme: Andrea Göttert Mit: Gunhilt Eichhorn, Dagmar Hurtak-Beckmann, Sara Wortmann; Dennis Junge, Jan-Christof Kick, Werner H. Schuster, Thomas Stäpke
Kontakt
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