Gesellschaft Freunde der Künste

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22.-24. April

Liverpool Oratorio von Paul McCartney im Papageno Musiktheater, Frankfurt am Main

Papageno Musiktheater im Frankfurter Palmengarten zeigt vom 22.-24. April noch einmal exklusiv das Liverpool Oratorio von Sir Paul McCartney und Carl Davis /Persönliche Erlaubnis der beiden Komponisten für drei weitere Aufführungen nach der erfolgreichen Premiere der halbszenischen Produktion  im Juni 2009.

Im Papageno Musiktheater erwartet die Zuschauer vom 22. bis 24. April, jeweils um 19.30 Uhr, ein ganz besonderes Erlebnis: 20 Solisten aus Oper und Konzert führen die eigens für das Theater produzierte halbszenische Version des Liverpool Oratorio von Sir Paul McCartney und Carl Davis in englischer Originalsprache auf.

Die beiden erfolgreichen Komponisten gaben Theaterleiter Hans-Dieter Maienschein 2009 erstmals ihre persönliche Erlaubnis, das ursprünglich für eine große Besetzung geschriebene Werk behutsam auf eine kammermusikalische Fassung zu reduzieren. Mit ihrer Zustimmung wurden drei weitere Exklusiv-Aufführungen der Produktion möglich. Karten sind erhältlich über die Ticket Hotline 069 – 13 40 400. Weitere Informationen im Internet: www.papageno-theater.de

Ursprünglich schrieben der renommierte amerikanische Komponist und Dirigent Carl Davis und Ex-Beatle Sir Paul McCartney das Liverpool Oratorio zum 150-jährigen Jubiläum des Royal Liverpool Philharmonic Orchestra in 1991. Das Werk lehnt sich in vielen Details an das Leben von Paul McCartney an, von der Geburt in Liverpool während des zweiten Weltkrieges über seine Schulzeit und die Begegnung mit seiner ersten Frau Linda.

Theaterleiter Hans-Dieter Maienschein erklärt, wie es zu dem Kontakt mit Sir Paul McCartney kam: „Wir waren bei der Sopranistin Jean Christine Eklund in Schweden zu Besuch, als sie uns eine Aufnahme des Liverpool Oratorio vorspielte. Da das Werk insbesondere in Deutschland nur selten aufgeführt wird, kamen wir auf die Idee, dass wir es aufführen könnten, wenn wir es als kammermusikalische Fassung adaptieren dürften.

Denn neben den gewaltigen Klängen von Chor und Orchester gibt es eine Menge Stellen im Werk, die sehr innig und fein instrumentiert und gesungen werden. Dem Ganzen geben wir eine besondere Note, in dem es nicht nur statuarisch gesungen, sondern halbszenisch und mit Projektionen und Kostümen inszeniert wird.

Die Sängerin war begeistert von meiner Idee.“ Jean Christine Eklund erklärte sich bereit, sich um die Erlaubnis der Komponisten zu kümmern, doch zunächst mussten die Verlage in Kassel und London wegen der Rechte zustimmen. Da aber die Komponisten von der Idee sehr angetan waren, erleichterte die persönliche Erlaubnis von Carl Davis und Sir Paul McCartney das Zustandekommen des Projektes.

Karten für das Papageno Musiktheater sind über die Ticket Hotline 069 / 13 40 400 und an allen bekannten Vorverkaufsstellen der Alten Oper Frankfurt erhältlich oder ab maximal einer Stunde vor Beginn der Vorstellung an der Theaterkasse.

Der Eintritt in den Palmengarten ist nach 18.30 Uhr frei. Die Aufführungen finden statt im Papageno Musiktheater im Palmengarten, Zeppelinallee/Ecke Sophienstraße in Frankfurts Westend. Bitte beachten Sie beim Eingang durch die Kasse des Palmengartens in der Siesmayerstraße, dass durch die Umbaumaßnahmen am Gesellschaftshaus der Weg zum Theater länger als üblich ist. Der Eingang Palmengartenstraße ist abends geschlossen.

Das Papageno Musiktheater gehört zu den Institutionen, die durch das Kulturamt Frankfurt am Main im Rahmen der institutionellen Förderung unterstützt werden.

Liverpool Oratorio

Idee und Inszenierung:                         Hans-Dieter Maienschein

Ausstattung:                                          Annette Finze

Musikalische Leitung:                           Seung Jo Cha

Technische Leitung:                             John P. Foerster

Die Handlung ist teilweise an das Leben McCartneys in Liverpool angelehnt: 1942 wird „Shanty“ während eines Luftangriffes geboren – ein Hauch Hoffnung im Chaos des Krieges. In seiner Schul­zeit zweifelt der Junge an seiner Existenz, er rebelliert und träumt von den Geistern der Vergangen­heit und der Zukunft. Schließlich findet Shanty seine Traumfrau, sie verlieben sich und heiraten. Doch Mary Dee ist eine erfolgreiche Geschäftsfrau, während ihr Mann sich die Zeit mit seinen Freunden vertreibt.

Als Mary Dee das gemeinsame Kind zur Welt bringt, findet Shanty zurück in den Schoß seiner Familie und zu traditionellen Werten. Das entspricht dem Leitthema des Oratoriums „Nicht für uns selbst, sondern für die ganze Welt sind wir geboren“.

Mit Kammersängerin June Card (Sopran), Jean-Christine Eklund (Sopran),
Sungwon Lee (Bariton), Martin Kellenbenz (Tenor).

Chor:

Megan Barrios (Sopran), Terese Glaubitz (Sopran), Semira Samar (Sopran), Anja Stader (Sopran), Katja Löffler (Mezzosopran), Andreas Kaun (Bariton), Jörg Schäfer (Tenor)

Kammermusik-Ensemble:

Seung-Jo Cha (Musikalische Leitung und Klavier)

Stany Anders / Serhiy Sayfulin (1. und 2. Violine)

Sabine Munkelt (Cello)

Ingmar Sonnenmoser (Klarinette)

Darsteller:

Niklas Maienschein (Shanty), Sarah Dombrowski (Mary Dee)

Kontakt

Constanze Wehrmann

wehrmann (at) papageno-theater.de