Preisträger der Goldenen Palme 1997 mit "Der Geschmack der Kirsche" und zuletzt mit "Die Liebesfälscher" 2011 an der Croisette, stellt sich der Iraner Abbas Kiarostami einer neuen kulturellen Herausforderung. Nach dem in Italien gedrehten Vorgänger mit Juliette Binoche, drehte er nun in Japan.
Sein mit einer überraschenden Leichtigkeit erzähltes Drama mit weitgehend unbekannten Darstellern ist angefüllt mit Referenzen an Filmklassiker wie "Die Reise nach Tokio" und "Wilde Erdbeeren". Es schlägt an jedem neuen Schauplatz wilde Volten und wartet am Ende mit einer Szene auf, die man beinahe als Slapstick werten könnte.
Eine außergewöhnliche Freundschaft zwischen Akiko und Takashi
Die junge Akiko arbeitet für einen Begleitservice, um sich ihr Studium finanzieren zu können. Vor ihrem Freund, der als Automechaniker arbeitet, versucht sie das geheimzuhalten. Sie begegnet dem älteren Takashi, zu dem sie langsam Vertrauen fasst. Er begleitet sie einige Tage auf ihren Wegen durch die Straßen und Vororte Tokios. Er entpuppt sich als mitfühlender Gesprächspartner und gibt ihr Ratschläge.
Filmstart ist der 27.02.2014
Quelle: kino.de


Die junge Akiko arbeitet für einen Begleitservice, um sich ihr Studium finanzieren zu können. © Peripher


