Gesellschaft Freunde der Künste

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Insgesamt 144 Werke

Leisteten Pionierarbeit bei der Wiederentdeckung der klassischen Moderne. Die Schenkung Ann und Jürgen Wilde bis 16. Januar 2011 im Sprengel Museum Hannover

 

Ann und Jürgen Wilde, die Ende der 1960er-Jahre mit dem Sammeln von Fotografie begannen, leisteten im Hinblick auf die Wiederentdeckung der klassischen Moderne in Deutschland Pionierarbeit. 1972 gründeten sie die erste kommerzielle Galerie für Fotografie. Ab 1985 widmeten sie sich vor allem dem Aufbau der Archive ‚August Sander’ und ‚Albert Renger-Patzsch’.

 

1992 begann die Zusammenarbeit zwischen Ann und Jürgen Wilde und dem Sprengel Museum Hannover. Die Dauerleihgabe wurde in wechselnden teils von Künstlern eingerichteten Präsentationen gezeigt. 1999 stellte das Sprengel Museum Hannover die Leihgabe in der von einem umfangreichen Katalog begleiteten Überblicksausstellung ‚Mechanismus und Ausdruck’ vor.

 

Ann und Jürgen Wilde ist es nun gelungen, unter dem Dach der Pinakothek der Moderne, München, Sammlung, Stiftung und Archiv zusammenzuführen.

 

Im Laufe einer insgesamt 18 Jahre währenden Zusammenarbeit zwischen dem Sprengel Museum Hannover und dem Ehepaar Ann und Jürgen Wilde übergaben die in der Eifel ansässigen Sammler dem Museum zwei umfangreiche Schenkungen (1999 und 2010). Insgesamt 144 Werke von Bernd und Hilla Becher, Karl Blossfeldt, Alfred Ehrhardt, Arvid Gutschow, Florence Henri, Germaine Krull, Duane Michals, Eadweard Muybridge, Albert Renger-Patzsch, Friedrich Seidenstücker, Michel Seuphor, Heidi Specker und Piet Zwart wurden dem Museum überreicht.

 

Die von einer Publikation begleitete Ausstellung zeigt eine Auswahl aus den Schenkungen.

www.sprengel-museum.de

 

Pressekontakt:

Dr. Isabelle Schwarz

Presse und Öffentlichkeitsarbeit

Sprengel Museum Hannover

Kurt Schwitters Platz / 30169 Hannover

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