Der Leipziger Mendelssohn-Preis 2009 ging in diesem Jahr erstmals an drei Preisträger: Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt (90), Schauspieler Armin Mueller-Stahl (78) und Gewandhauskapellmeister Riccardo Chailly (55).
Die seit drei Jahren verliehene Auszeichnung kann in drei Kategorien vergeben werden. So überreichte die Stiftung Schmidt den Preis in der Kategorie "Gesellschaftliches Engagement", Mueller-Stahl in der Kategorie "Bildende Kunst" und Chailly in der Kategorie "Musik". Diese Klassifizierung soll an Mendelssohns schöpferische Vielfalt, seine ausgeprägten, unterschiedlichen Talente, sein aufgeschlossenes Denken sowie kosmopolitisches Handeln erinnern.
Felix Mendelssohn Bartholdy war einer der bedeutendsten Künstlerpersönlichkeiten des 19. Jahrhunderts. 1809 in Hamburg geboren, wuchs er in Berlin auf, entpuppte sich schon früh als musikalisches Wunderkind und schrieb ab seinem 9. Lebensjahr kleineren Kompositionen. Bis zu seinem frühen Tod mit nur 38 Jahren entstanden über 400 Stücke im Bereich der Sinfonik, Chorsinfonik und der Kammermusik. Als Pianist, Dirigent und Festspielleiter bereiste er unermüdlich die europäischen Musikzentren. Besonders in England feierte er wahre Triumphe. In Leipzig gründete er außerdem eine Musikhochschule, die heute seinen Namen trägt.
Im Jahr 2009 widmet sich die internationale Musikwelt Felix Mendelssohn Bartholdy anlässlich seines 200. Geburtstags mit vielfältigen Programmpunkten wie Konzerte, Gespräche und Sendungsbeiträgen im Radio und Fernsehen.
(red)


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