In mehr als 40 Museen und Ausstellungshäusern wird zwischen 18.00 und 2.00 Uhr ein vielfältiges Programm geboten. Frisch eröffnet präsentiert sich am 16. Mai das Helms-Museum. Mit der neuen archäologischen Dauerausstellung wird ein außergewöhnliches Ausstellungskonzept vorgestellt, mit dem das Museum in eine archäologische Erlebnislandschaft verwandelt wird. Zum ersten Mal beteiligen sich in diesem Jahr das Rathaus und das Internationale Maritime Museum mit seiner vollständigen Sammlung an der Langen Nacht. Das Rathaus bietet ungewöhnliche Einblicke in seine Geschichte, unter anderem die seltene Gelegenheit, das Arbeitszimmer des 1. Bürgermeisters zu besichtigen und die Besucher lernen bei Jazz mit der NDR-Bigband „Das Zentrum der Macht“ kennen.Die 600 Einzelveranstaltungen bilden ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm der Langen Nacht der Museen: So stellen im Museum für Hamburgische Geschichte Studentinnen für Mode- und Kostümdesign der HAW (Armgartstraße) in einer Modenschau ihre Arbeiten vor. Im Jenisch-Haus kann man an der Benimmschule in der Tradition des Freimaurers Adolph Freiherr von Knigge teilnehmen und etwas über Etikettefragen, Umgangsformen und Tischsitten erfahren. Neben vielen neuen Ideen sind aber auch die „Klassiker“ der Langen Nacht beim Publikum sehr beliebt, wie z.B. der Bauchtanz im Afghanischen Museum in der Speicherstadt, die Vorführung der Maschinen der Bergedorfer Mühle, das Goldwaschen im Mineralogischen Museum oder die Versteigerung von „Eingezogenen Kleinigkeiten“ im Zollmuseum.
Neben den populären Führungen durch die Museums-Ausstellungen gibt es wieder ein buntes musikalisches Rahmenprogramm, das in diesem Jahr keine Wünsche offen lässt: Von HipHop über Punk (Kunstverein), Französischen Chanson (Museum der Arbeit), Musical (MKG), Jazz (Rathaus) bis zu Shanty (Altonaer Museum) und Kammermusik (Schulmuseum) ist alles vertreten.
Die Lange Nacht der Kurzen im KL!CK Kindermuseum bietet Eltern wieder die Möglichkeit, das Museums-Programm zu genießen, während Ihre Kleinen mit Märchenlesungen, Gruselgeschichten und Filmen eine tolle Nacht erleben (Anmeldung erbeten bis 13. Mai unter T. 41 09 97 77).
Alle teilnehmenden Häuser werden in der Langen Nacht der Museen mit 11 Museums-Buslinien verbunden. Der Platz vor den Deichtorhallen hat sich als zentraler Ausgangs- und Umstiegspunkt für die Museumsbusse bewährt. Als besondere Attraktion fährt der Museumszug der Hamburger S-Bahn auf der Strecke Barmbek – Altona. Die beliebten Alsterschiffe werden vom Jungfernstieg zum Anleger des Museums der Arbeit fahren und auf der Elbe ist eine Shuttleverbindung mit Barkassen zur BallinStadt und dem Hafenmuseum eingerichtet.
Das Ticket kostet 12,- Euro / ermäßigt 8,- Euro und enthält den Eintrittspreis für die teilnehmenden Museen sowie die Berechtigung zur Nutzung der Museumsnacht-Busse und aller HVV-Linien zur An- und Abreise von Samstag 17.00 Uhr bis Sonntag 10.00 Uhr.
Quelle: www.hamburg.de
Infos zum Programm: www.langenachtdermuseen-hamburg.de


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