Die Liebe zwischen Violetta Valery und Alfred Germont muss gegen bürgerliche Moralvorstellungen, Krankheit und Tod bestehen. Alfreds Vater zwingt Violetta zum Verzicht auf Alfred.
Ihr Entschluss, das eigene Lebensglück für das einer anderen zu opfern, zerstört das Glück der Liebenden, die sich vor dem Trubel der Großstadt in die Einsamkeit des Landlebens zurückziehen.
Um den Geliebten vor der eigenen Familie zu schützen, gibt Violetta vor, einen anderen zu lieben, und wird von Alfred der Käuflichkeit bezichtigt. Doch Vergebung, Einsicht und Hoffnung kommen zu spät. Als Vater Germont seinen Segen für den Lebensbund geben will, ist Violetta schon vom Tode gezeichnet.
Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi
Libretto von Francesco Maria Piave
So entsteht Spannung, so wird ein Duett zum faszinierenden Hörerlebnis. Eike Wilm Schulte – in der Rolle des auf konservative Moralvorstellungen pochenden Germont – und Elena Mosuc als Violetta Valéry – das sind die beiden Sänger, denen im zweiten Akt von Giuseppe Verdis ‚La Triviata’ diese brillante musikalische Ausdeutung der Partitur gelang.
Wiesbadener Tagblatt, 2.02.2004
Andreas Scheidegger verlieh der Partie des Alfred Germont mit menschlich gedecktem Tenor und schönen Mezzavoce -Tönen beachtliches Profil, Thomas de Vries beeindruckte als Giorgio Germont mit stimmgewaltigem und markantem Bariton.
Als weitere Debütanten überzeugten Olaf Franz, Tom Mehner und Axel Wagner. Die von Thomas Lang einstudierten Chöre waren in gewohnter ausgezeichneter Form präsent. (...) Vom herzlichen Beifall profitierten vor allem Annette Luig, Thomas de Vries und Andreas Scheidegger.
Wiesbadener Tagblatt, 27.10.2003
| Musikalische Leitung | Marc Piollet |
| Regie | Göran Järvefelt |
| Ausstattung | Carl Friedrich Oberle |
| Choreinstudierung | Anton Tremmel |
| Die Gäste sind: | |
| Flora Bervoix | Gabriela Künzler |
| Mit: | |
| Violetta Valéry | Tatiana Plotnikova |
| Annina | Stephanie Gooch |
| Alfredo | Felipe Rojas Velozo |
| Georgio Germont | Thomas de Vries |
| Gastone | Jonas Gudmundsson |
| Baron Douphol | Brett Carter |
| Marquis von Obigny | Bernd Hofmann |
| Doktor Grenvil | Axel Wagner |
| Giuseppe, ein Diener | Jochen Elbert |
| Komissonär | Martin Stoschka |
Orchester, Chor und Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Sonntag, den 21.11.2010, 19.30 Uhr
Großes Haus
Aufführungsdauer: 3 Stunden. 2 Pausen.
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