Mit Beginn des kommenden 19. Kurt Weill Fest präsentiert die Kurt-Weill-Gesellschaft e.V. einen klingenden Städte-Dreisprung zu den Lebens- und Arbeitsstätten des Komponisten Kurt Weill: Berlin bildet dabei den Auftakt, gefolgt von Paris (Festival 2012) und New York (Festival 2013).
Kurt Weill, 1900 in Dessau geboren und 1950 in New York gestorben, beschreibt in seiner kurzen Lebenszeit eine der spannendsten und bewegendsten Phasen der Weltgeschichte, er repräsentiert das vitale und kraftvoll aufbrechende 20. Jahrhundert in gleicher Weise, wie mit seinem Leben zwei Weltkriege, die Greuel der Nazi-Diktatur und die Teilung der Welt in „West“ und „Ost“ verbunden sind.
Dies aufzuzeigen, ist die Dramaturgie der kommenden Ausgaben der Kurt Weill Feste.
Kurt Weill stehen dabei Kollegen zur Seite, die diese bewegte Zeit, wenn auch in unterschiedlicher Weise, repräsentieren: Ob Hindemith, Korngold oder Eisler, ob Kästner oder Tucholsky, ob Vertreter des intimen Kabarett oder der großen Sinfonik, ob swingender Jazz oder verstörende Kammermusik, ob Lotte Reiniger oder Billy Wilder – sie alle sind faszinierende Vertreter der für uns noch immer mit vielen Barrieren versehenen Zeit unserer Eltern und Großeltern.
Mit BERLIN IM LICHT wendet sich das Kurt Weill Fest 2011 der ersten bedeutenden Station im Leben Kurt Weills zu und gibt Einblicke in die faszinierende Zeit der 20er und 30er Jahre.
Berlin, nach dem Ende des verlorenen 1. Weltkriegs der sich entwickelnde Hotspot Europas, der Inbegriff pulsierenden Lebens und der an Entwicklungen und Eindrücken so reichen Weimarer Republik, steht Pate für ein abwechslungsreiches und hochkarätiges Festspiel- Programm.
weitere Informationen:
http://www.kurt-weill-fest.de/...
Quelle:
http://www.kurt-weill-fest.de/...

