Die Mitarbeiter des Magazins Kunstforum trauert um ihren Autor und Frankreich-Korrespondenten Fabian Stech. Er wurde bei dem Anschlag im Pariser Musikclub „Bataclan“ getötet.
Der 1964 in Hannover geborene und umtriebige Kritiker, Buchautor, Fotograf, Übersetzer und Lehrer an der Privatschule Les Arcades in Dijon promovierte in Philosophie an der FU Berlin über das „Verhältnis von Taktilität und Visualität in der Entwicklung zum fotografischen Sehen“.
Er lebte seit 1994 in Frankreich und hinterlässt zwei Kinder. Zuletzt hatte er für Kunstforum International das große Gespräch mit Yan Pei-Ming geführt, aber auch seine Gespräche mit dem Kurator Jérôme Sans, den Künstlern Bertrand Lavier, John M. Armleder, John Baldessari und dem Galeristen Michael Werner sowie seine profunden Texte zu Pierre Huyghe, Louise Bourgeois, Damien Hirst, Thomas Struth, Wim Delvoye, Jeff Koons waren eine große Bereicherung. Sein Geist und sein Auge werden uns fehlen.


Kunstforum: zum Tod des Korrespondenten Fabian Stech in Paris. Foto: Yan Pei-Ming