Gesellschaft Freunde der Künste

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Eine bunte Kunst-Wut-Show von und mit Jürgen Kuttner, Ensemble, Gästen und einem Kommentar von René Pollesch

Kunst wird woanders gebraucht, als wo sie rumsteht am 23.10.2010 in Hannover

Der Titel ist These. Gehört Kunst ins Museum, in Galerien, Auktionshäuser, Schließfächer oder Sammlervillen? Was passiert, wenn man die Kunst wieder auf die Straße trägt? Oder auf eine Theaterbühne? – Jürgen Kuttner, legendärer Sprechfunkmoderator, wortgewaltiger Performer und promovierter Kulturwissenschaftler, will Kunstwerke als Spielanleitung lesen, um die Kunst in unser Leben zurückzuführen und Zusammenhänge zu entdecken, die zuvor keiner sah. In einer geisteshellen Show zwischen Zauberei und Massenchoreografie, Diskurs und Zirkus, Quatsch und Avantgarde wird Kuttner gemeinsam mit dem Ensemble, den Videoartisten Datenstrudel, der Puppenspielerin Suse Wächter und Überraschungsgästen Kunstwerke des 20. Jahrhunderts auf ihren Nutz- und Spielwert überprüfen.

Jürgen Kuttner, geboren 1958, setzte mit der Kult-Sendung »Sprechfunk« bei Radio Fritz Maßstäbe in der deutschen Radiolandschaft. Mit seinen Videoschnipselvorträgen, die er an der Volksbühne Berlin entwickelte, bereist er erfolgreich die deutsche Theaterlandschaft. In der letzten Spielzeit wirkte er am Schauspiel Hannover in der Eröffnungsproduktion der Cumberlandschen Bühne »Götter, Kekse, Philosophen « und in der Inszenierung »Die Schöpfer der Einkaufswelten« mit.

Aufführungen bis zum 16.11.2010

Kontakt

Schauspielhaus Hannover
Prinzenstr. 9
30159 Hannover
tel.: 0511.9999 00 (Zentrale)

Presse

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