Gesellschaft Freunde der Künste

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Kunst und Nationalsozialismus in Linz und Oberösterreich. Über kulturelles Leben, Alltag und Auswirkungen von 1938 bis 1945 bis 22.3.2009

Nicht zum ersten Mal steht Linz im Brennpunkt europäischer Kulturpolitik. Im Nationalsozialismus wurde die Hauptstadt des Gaus Oberdonau von einer Klein- zur Industriestadt und wollte das wohlgefällige Auge des Führers auf sich ruhen wissen. „…was war eigentlich unerlaubt an dem Projekt, die eigene Jugendstadt zu einer kulturellen Metropole zu machen?“, fragt Albert Speer in seinen Erinnerungen. Doch wie gestaltete sich das kulturelle Leben in der NS-Zeit tatsächlich, welche Kontinuitäten wurden aus jener Zeit mitgenommen und wie stark waren die Brüche nach 1945? Diese wichtigen Aspekte zur NS-Kulturpolitik und dem regionalen Kulturleben sind auch im Katalog nachzulesen. Kuratiert wird die Ausstellung von WissenschafterInnen der Kunst- und Zeitgeschichte. Gefragt wird nach Handlungsspielräumen in Kunst, Literatur, Theater und Musik, nach Strategien, Positionierungen und Biografien heimischer Kunstschaffender und wie sie mit dem kulturpolitischen „Erbe“ dieser Zeit umgehen.

Ausstellungsort: Schlossmuseum Linz www.schlossmuseum.at bis 22. März 09

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