Noch bis zum 28.06.2011, Foyer Robert-Bosch-Saal, 1. und 2. OG
vhs TREFFPUNKT Kunstgalerie: „zuspielen“
Zeichnungen, Malerei, Drucke, Objekte, Installationen, Film...
Ein gemeinsames Projekt von 31 Künstlerinnen und Künstlern, die an der vhs stuttgart unterrichten (bzw. unterrichtet haben)
Die Arbeiten dieser Ausstellung sind aktuell entstanden und das Ergebnis künstlerischer Zuspiele: als individueller Dialog mit dem Thema, dem Material, dem Raum – als Austausch zu zweit, zu mehreren und vor allem miteinander. Das Ergebnis ist eine Präsentation mit vielfältigen Bezügen und Beziehungen, Bewegungen und Blickwechseln.
Noch bis zum 24.07.2011, 3. + 4. OG vhs-photogalerie:
Sabine Dorothea Schnell - „Im.Mobile 2010 / L.A. Cuts 2011“
Die Ausstellung zeigt Bilder aus zwei Serien: In den Bildern des Zyklus „Im.Mobile“ steht nichts still.
Gebäude aus den europäischen Metropolen Madrid, Paris und Berlin werden mit Mitteln einer Bewegungsfotografie aus ihren statischen Ort- und Raumbezügen gelöst. Architekturen beginnen so vor unseren Augen ein riskant schönes Spiel gegen und mit der Schwerkraft.
Die Bilder der Serie L.A. Cuts beschäftigen sich mit dem vertrauten Klischee von Los Angeles. Sie nähern sich dieser zum großen Teil nur vom Auto aus erfahrbaren Stadtlandschaft durch eine Fotomontage der fragmentarischen Cuts. Die beiden Bildzyklen sind komplementär aufeinander bezogen:
Im Zyklus Im.Mobile mit den Bildern von den alten Metropolen Europas, die noch fußläufig erfahren werden können, verflüchtigen sich die scheinbar so festen Strukturen dieser vertrauten Stadtlandschaften.
Die immer in Bewegung begriffenen Ikonen der sogenannten neuen Welt, die gerade in der Autostadt Los Angeles selten nur im langsamen „detailwalk“ erfahrbar sind, verfestigen sich dagegen im Zyklus L.A. Cuts durch die Montage der sich überlagernden Zeichen und Schnitte.
vhs TREFFPUNKT Kinder
Dienstag, 07.06.2011 und Freitag, 10.06.2011, jeweils 14.30 Uhr, EUR 2,-
Kinderkino: Tsatsiki – Tintenfische und erste Küsse
Für Kinder ab 6 Jahren
Der achtjährige Tobias, von allen Tsatsiki genannt, lebt mit seiner Mutter bei Stockholm. Sein Vater ist weit weg in Griechenland – und ahnt nicht einmal, dass er einen Sohn hat. Doch Tsatsiki wünscht sich nichts sehnlicher, als ihn kennen zu lernen.
Weil sein Vater Tintenfischfischer ist, übt Tsatsiki im Hallenbad tauchen und muss dort von dem netten Polizisten Göran gerettet werden. Die beiden
werden dicke Freunde und so fasst Tsatsiki den Entschluss, Göran mit seiner Mutter zu verkuppeln.
Weil auch die mit der Zeit merkt, wie nett Göran ist, hat Tsatsiki zum Schluss sogar zwei Väter, einen in Stockholm und einen in Griechenland .... Die mit leichter Hand inszenierte und vielfach prämierte Komödie war in Skandinavien ein Riesenhit bei Jung und Alt.
LänderFestival Türkei
Noch bis zum 30.06.2011, Erdgeschoss, Eintritt frei
Fotoausstellung von Banu Aksu:
„Istanbul – Kars – Istanbul: Eine Reise mit dem Dogu-Express“
1928 Kilometer. Eine fotografische Zugreise als Zeitreise von der Metropole in die tiefe Provinz: 38,35 Stunden braucht der Dogu-Express von Istanbul nach Kars an die Grenze Armeniens – einmal quer durch die Türkei.
Das Geschehen auf den Bahnsteigen ist bestimmt von Menschen, die sich auf den Weg machen und stets etwas zurücklassen. Die drangvolle Enge im Zug kontrastiert mit der weiten kargen Landschaft, die an den Fenstern vorüberzieht. Banu Aksu hält die bewegenden Momente dieser Reise mit ihrer Kamera fest. Ihre Bilder erzählen von Abschied, Neuanfang und Sehnsucht nach der Heimat.
Mittwoch, 08.06.2011, 20 Uhr, Robert-Bosch-Saal, EUR 4,- / 3,50
In der Reihe „Mit den Augen der Anderen – Filme aus der Türkei“
Film: „Crossing the Bridge“
Deutschland 2005, Regie: Fatih Akın
In seinem Dokumentarfilm begeben sich der Regisseur Fatih Akın und der Musiker Alexander Hacke („Einstürzende Neubauten“) nach Istanbul. Sie machen sich auf eine Spurensuche nach den kulturellen und vor allem den musikalischen Hintergründen und Einflüssen der Metropole am Bosporus, die sich immer mehr zum Anziehungspunkt für Künstler und Musiker, DJ‘s und Filmemacher aus aller Welt zu entwickeln scheint.
„Crossing the Bridge“ ist ein Film über die Liebe und den Stolz, den türkische,Musiker für ihre Musik und ihr Land empfinden. Durchaus politisch ist dabei auch Akıns Darstellung.
Er möchte die westlichen Zuschauer für das Land und seine Kultur begeistern, indem er es ihnen vertraut macht. Das Doku-Feature fasziniert Augen und Ohren.
Freitag, 10.06.2011, 19 Uhr, Robert-Bosch-Saal, EUR 4,- / 3,-
JugendhausTheater: Kulturschock? Zufallsspiel!
Ein integratives Musiktheaterprojekt von Schüler/innen der Klassen 6-8 der Föhrich-Förderschule und des Leibnizgymnasiums Feuerbach, die gemeinsam ein Jahr lang eine Interpretation von Claus Trögers „Zufallsspiel“ erarbeitet haben.
21 Jugendliche. Zwei Cliquen. Die einen, die anderen. Die Einheimischen, die Ausländer. Was bestimmt den Menschen? Seine Herkunft, oder doch der Reisepass? „Zufallsspiel“ stellt brisante Fragen und thematisiert nicht zu leugnende Tatsachen:
Ausgrenzung, Identität, Gruppenzwang. Das Stück zeigt
aber auch den Ansatz zu gemeinsamen Wegen, die alles Trennende überwinden. Mehr Informationen finden sie unter www.jugendhaus.net/feuerbach/zufallsspiel
Weitere Vorträge und Veranstaltungen
Mittwoch, 29.06.2011, 20 Uhr, Robert-Bosch-Saal, EUR 3,- / 1,50 für AOK-Versicherte
In der Reihe „Gesundheit beginnt im Kopf“ Der mündige Patient – Auf den Weg zur Selbstverantwortung Dr. med. Suso Lederle im Gespräch mit Prof. Dr. med. Monika Kellerer, Georg Francken, Dr. Hendrik Hefermehl und Dr. Rolf Hoberg
Mittwoch, 29.06.2011, 18 Uhr, Erdgeschoss, gebührenfrei vhs Bürgerfoyer zum Thema „Bürgerhaushalt“ Information, Erfahrungsbericht und Diskussion
Mit Dr. Heinrich Schneider, Mitinitiator des Stuttgarter Bürgerhaushalts
Donnerstag, 30.06.2011, 20 – 21.30 Uhr, EUR 8,-
75 Jahre spanischer Bürgerkrieg!
Vortrag von Reinhard Neudorfer
Vorschau Juli
LänderFestival Türkei
Samstag, 02.07.2011, 20 Uhr, Robert-Bosch-Saal, EUR 12,- / 9,-
„Die Tanzenden Derwische aus Konya“
Die Tanzenden Derwische aus Konya genießen seit Jahrhunderten in der ganzen Welt höchste Anerkennung. Ihre Darbietung geht zurück auf eine alte Tradition, die der große islamische Mystiker, Philosoph und Dichter Mevlana Dschalal ad-Din ar-Rumi (1207-1273) begründete.
Rumi, der bedeutende und weltweit beachtete Bücher zu Themen wie Metaphysik, Religion, Ethik und Mystik verfasste, gründete in Konya, einer der ältesten und heute am dichtesten besiedelten Städte der Türkei, einen Sufi-Orden, den Orden der Mevlevis.
Die Tanzenden Derwische aus Konya treten gemeinsam mit einem Ensemble für klassische türkische Sufi-Musik auf.
In Zusammenarbeit mit Begegnungen e.V.
Sonntag, 03.07.2011, 11 Uhr, EUR 9,- (inkl. Kaffee, Tee und Hefezopf)
Anmeldung unter Kursnr. 24260 Literatur-Frühstück: „An Nachtfeuern der Karawan-Serail“
Die Biografie der Elsa Sophia von Kamphoevener (1878-1963) ist so phantastisch wie die Märchen, die sie erzählt. Es war einmal eine preußische Offizierstochter, der schon mit vier Jahren ihr Kismet widerfuhr.
Denn der Sultan Abdul Hamid rief ihren Vater nach Byzanz (Istanbul), und Elsa zog mit in die Türkei. Sie wurde die Gefährtin der Sultanstochter, lernte die Sprache des Landes und lauschte, verkleidet als Mann, den Geschichten an den Karawanenfeuern Anatoliens.
Im Alter von 85 Jahren starb Europas einzige in die Gilde der türkischen Märchenerzähler aufgenommene Frau.
Mit Christa Schmid
Mittwoch, 13.07.2011, 20 Uhr, Robert-Bosch-Saal, EUR 4,- / 3,50
In der Reihe „Mit den Augen der Anderen - Filme aus der Türkei“ Film: „Bal – Honig“ Türkei/ Deutschland 2010. Regie: Semih Kaplanoglu (OmU)
Gewinner des „Goldenen Bären“ bei der Berlinale 2010 Der sechsjährige Yusuf wächst umgeben von Bergwäldern als Sohn eines Bienenzüchters im Nordosten
der Türkei auf.
Als sein Vater vom Honigsammeln tagelang nicht aus dem Wald zurückkommt, macht er sich auf eigene Faust auf die Suche. Semih Kaplanoglus wunderbar poetische Hommage an Anatolien gewann bei der Berlinale 2010 den „Goldenen Bären“.
vhs TREFFPUNKT Kinder
Sonntag, 17.07.2011, 16 Uhr, und Montag, 18.07.2011, 10 Uhr, Ökostation Wartberg Wilhelm-Blos-Str. 129, EUR 3,- / 4,- Spielraumtheater spielt: „Das tapfere Schneiderlein“
Für Kinder ab 4 Jahren
Ein kleiner Held macht sich auf in die große Welt, um mit List und einer gehörigen Portion Glück alle zu bezwingen: die Fliegen, die Riesen, ein Einhorn, ein Wildschwein und nicht zu vergessen den König.
Eine spannende und auch komische Geschichte, die ganz im Sinne der berühmten Brüder Grimm die Erzählung in den Mittelpunkt rückt und mit wenigen, pointiert eingesetzten Mitteln die Fantasie der kleinen und großen Zuschauer freisetzt.
i.A. Kim Bachmann
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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