Leuchtmöbel gibt es mittlerweile schon zu Hauf für den Innen- wie Aussenbereich, doch was passiert wenn sich ein Künstler wie das österreichische Multitalent Manfred Kielnhofer heranmacht die Grenzen zwischen Design und Kunst zu vermischen?
Ein künstlerischer Provokateur
Manfred Kielnhofer ist ein künstlerischer Provokateur mit einem Schmunzeln – sein Interlux Sessel der in der artpark Galerie in Linz zu bewundern ist, verwirrt er den Betrachter gekonnt und eigenwillig zugleich:
Wer sitzen will – darf sitzen
Ist das nun eine beleuchtete Skulptur? Oder ein Möbel der Galerie? Manfred Kielhofer läßt die Antwort offen und formuliert es lieber mit den Worten: “Get two features in one”. Wer sitzen will – darf sitzen, wer betrachten will, soll betrachten.
Der klare Aufbau aus industriellen Plexiglassrohren wie Scheiben läßt auf ein Nutzmöbel schließen, doch die wuchtige wie den Raum dominierende Form verwischen die Grenzen zum Möbel und die auswechselbaren Leuchtmittel geben Anlass auf Mehr:
Je nach Stimmung oder Einsatzort können jene in ihrer Farbe ausgetauscht werden und so den erwünschten Effekt erzielen lassen: Ein erfrischendes Grün für den kommenden Frühling vielleicht?
Sponser: Plexiglas
The original by Röhm, Evonik Industries, Interlux Austria
Möbel aus Papier
Selbst der kleine Post-it-Zettel war einmal Teil eines Baums. Doch in seiner üblichen Verwendung denken wir meist nicht an die Herkunft des Papiers. Aber saßen Sie schon einmal auf einem Stuhl komplett aus Pappe?
Umweltfreundliche Sessel und Stühle
Wie stabil Papier sein kann, zeigen die Papp-Möbel des österreichischen Künstlers Manfred Kielnhofer. In der Galerie Artpark in Linz stehen Kielnhofers umweltfreundliche Sessel und Stühle bereits seit mehreren Jahren ohne dass man es ihnen ansehen könnte.
Gefertigt aus recyceltem Zeitungspapier sind sie ebenso stabil wie herkömmliche Möbel aus Metall, Holz oder Kunststoff. Das außergewöhnliche Design aus Papprohren macht sie jedoch zu mehr als einem einfachen Sitzmöbel.

