To do the bank job bezeichnet die Tätigkeit der Beschäftigten einer Bank. Es heißt, sie schaffen Werte. Die Sprache genehmigt sich dabei ein spekulatives Moment, wenn sie mit to do the bank job auch die Tätigkeit beschreibt, eine Bank zu berauben.
Mit den Anleitungen zu Handlungsräumen erwächst dem Verb to do the bank job eine dritte Bedeutungsebene, eine immaterielle Architektur. Im Sinne einer
Wiederbeschaffung von Werten spekuliert sie mit der Rolle des Architekten als Drahtzieher von Banküberfällen.
21 Studierende der Architektur der Universität Innsbruck haben im Rahmen eines von Armin Blasbichler geleiteten Forschungsseminars, 21 Bankstellen im Großraum Innsbruck in einem Feldversuch durchleuchtet.
Nach dem Muster von Hackern haben sie aus den gefundenen „Schwachstellen“ Szenarien zur Beschaffung von Werten vielfältiger Natur entwickelt. Das Ergebnis sind Notfallpläne für die Banken und deren breit gefächerte Kundschaft.
Es ist eine gleichnamige Publikation im Innsbruck University Press Verlag erschienen. Herausgeber Armin Blasbichler und Stefano de Martino, Institute of Design /Studio1. Mit Beiträgen von Otto von Busch, Hubert Salden und Klaus Schönberger.
Zur Begrüßung sprechen:
Prof. Tilman Märk, Vizerektor für Forschung der Universität Innsbruck
Dr. Hubert Salden, Kurator für zeitgenössische Kunst
Ausstellungseröffnung und Buchpräsentation:
Institute of Design/studio1, Architekturfakultät der Universität Innsbruck
presents
Freitag, 25.03.2011, 19.00 Uhr
Die Ausstellung ist am Samstag, 26.3.2011 von 11.00 – 17.00 Uhr geöffnet.
Franziska Heubacher
Kunstraum Innsbruck
Maria Theresien Str. 34, Arkadenhof
A-6020 Innsbruck
Tel. +43 512 584000 Fax. +43 512 584000 15
Di-Fr 11-18 Sa 11-17 So/Mo geschlossen
Eintritt frei!

