In der zweiten Jahreshälfte 2009 führte Marta Herford unter seinen Besuchern eine Erhebung zur sogenannten Umwegrentabilität mit erstaunlichen Ergebnissen durch. Befragt wurden ausschließlich Besucher im eigenen Hause, die von außerhalb Herfords angereist waren. Sie sollten Auskunft darüber geben, welche zusätzlichen Leistungen sie abgesehen vom Museumseintritt in der Stadt noch in Anspruch nehmen.
Darüber hinaus wurden Angaben über die Gründe für den Aufenthalt im Museum, über die Anreise und über die geschätzten weiteren Ausgaben ausgewertet. Dabei erweist sich Marta Herford als bedeutender Motor für die innerstädtische Wirtschaft
Im Rahmen einer schriftlichen, anonymen Erhebung zwischen Juni und November 2009 wurden gezielt 550 Personen angesprochen, von denen 512 bereit waren, genauere Angaben zu machen. 63% der Befragten waren primär für den Marta-Besuch nach Herford gekommen (27% aus privaten, 7% aus geschäftlichen und 3% aus sonstigen Gründen). 27% dieser nicht aus Herford kommenden Besucher wohnen in OWL, weitere 27% im restlichen NRW, 32% kamen aus Orten im übrigen Deutschland und 14% reisten aus dem Ausland an.
92% der befragten Besuchergruppe gaben an, dass sie über den Ausstellungseintritt hinaus auch noch weitere Leistungen in Herford in Anspruch nehmen. So besuchten 59% die Herforder Gastronomie, 25% den Einzelhandel und 10% fuhren noch zu einer Tankstelle.
Aufgrund dieser Angaben und einer persönlichen Einschätzung der eigenen Aufwendungen außerhalb des Museums ergeben sich durchschnittliche Pro-Kopf-Ausgaben in Höhe von 90,86 Euro.
Laut der permanenten Postleitzahlenerhebung kommen 84% der in diesem Jahr erwarteten 60.000 Marta-Besucher nicht aus Herford, davon wiederum besuchen 63% die Stadt primär wegen des Museums, das sind in absoluten Zahlen 31.752 Besucher pro Jahr.
Geht man bei diesen Menschen von externen Pro-Kopf-Ausgaben von durchschnittlich 90,86 Euro aus, ergibt sich rechnerisch ein Finanzstrom von außerhalb in die Stadt in Höhe von jährlich 2,88 Mio. Euro. Rechnet man hier die nicht primär wegen Marta nach Herford gereisten Besucher noch hinzu, so ergibt sich sogar eine Summe von rund 4,5 Mio. Euro pro Jahr.
Diese überraschenden Zahlen machen deutlich, welch starke Anziehungskraft das Marta über den reinen Ausstellungsbesuch hinaus für Herford ausübt. Das Museum ist damit maßgeblicher Teil einer auch finanziell bedeutsamen touristischen Attraktivität der Stadt, seine Existenz hat direkte positive Auswirkungen und stellt somit eine gezielte Förderung der Handelsaktivitäten für die innerstädtische Wirtschaft dar.
Pressekontakt:
Karin Barth
- PR / Pressesprecherin -
MARTa Herford gGmbH
Goebenstraße 4 - 10
D - 32052 Herford
phone +49 (0) 52 21/99 44 30 - 27
fax +49 (0) 52 21/99 44 30 - 23
Internet: www.marta-herford.de
email: karin.barth@marta-herford.de
3. Oktober 2009 - 10. Januar 2010
Pittoresk - Neue Perspektiven auf das Landschaftsbild
7. November 2009 - 21. Februar 2010
gute aussichten - junge deutsche fotografie 2009/2010
12. - 27. Januar 2010
Marta SMS 03: Walter Zurborg, in Kooperation mit dem Kunstverein Wolfsburg
- Folgen Sie MARTa SMS auf www.twitter.com/martamuseum -

