Sehr geehrte Frau Lange,
schon klar, Sie würden ihre Künstler am liebsten im Kühlschrank lagern – halten sich länger und Metalmusiker können anstrengend sein – und nur bei Bedarf rausholen, wenn man damit Umsatz generieren kann. Die Musikindustrie hat bis heute nicht nachweisen können, ob die momentan als illegal geltenden Downloads ohne dieses Angebot auch legal erworben worden wären.
Auf der anderen Seite spricht viel dafür, das gerade Musikliebhaber über ihre Downloads ihr Hörgewohnheiten erweitern und dann bei Gefallen auch regelmässig kaufen oder Konzerte besuchen.
Ganz zu Schweigen von den Möglichkeiten für Nischenkünstler, die früher keinen Vertriebsweg fanden. Unsere Industrie muss sich den neuen Gegebenheiten anpassen, die neue Musik dafür entsteht bereits.
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Bruno Kramm