Das Tacheles wird am morgigen Mittwoch früh samt der zahlreichen dort arbeitenden Künstler und laufenden Ausstellungen eingezäunt.
Wie Vertretern des Kunsthauses von der Polizei bestätigt wurde, sei seitens der für das Tacheles Gelände zuständigen Zwangsverwaltung ein solches Vorgehen für den morgigen Tag geplant.
Trotz ungekündigter Verträge und ohne rechtliche Grundlage soll mit Zaunanlagen vor den Ein- und Ausgängen des Hauses bereits in wenigen Stunden der international bekannte Kulturstandort vernichtet werden. An einem der wichtigsten Aushängeschilder Berlins kündigt sich eine kaum vorstellbare Blamage für die Kulturmetropole an.
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Die Künstler und Unterstützer des Hauses werden diese private Willkür der Anwälte und ihrer Sicherheitstrupps nicht hinnehmen. Vorort wird ab den frühsten Morgenstunden ein Massenfrühstück (Occupy Frühstück) stattfinden, zu dem auch die breite Öffentlichkeit und die Vertreter der Medien herzlich geladen sind.
Der Widerstand der Künstler ist für das Mietrecht insgesamt sehr wichtig, ansonsten könnte jeder Vermieter und Eigentümer, einfach so ohne Gerichte, räumen und die Mieter oder Kunden drangsalieren, wie es beliebt.
Die Künstler handeln damit nach der Devise: "Faustrecht verhindern. Tacheles bleibt offen für Alle"
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