Drei Kompositionen von Franz Schubert, Leoš Janáček und Edvard Grieg stehen beim nächsten hr-Kammerkonzert auf dem Programm. Am Sonntag, 20. Oktober, um 18 Uhr präsentieren Andrea Kim – die Vorspielerin der 1. Violinen beim hr-Sinfonieorchester – und der Pianist Florian von Radowitz die Werke für Violine und Klavier im hr-Sendesaal.
Eröffnet wird der Konzertabend mit Schuberts Fantasie für Violine und Klavier C-Dur D 934. Bei seiner Uraufführung 1828 stieß dieses Stück noch auf Kritik und Unverständnis. Diese sind aber längst der Bewunderung für ein Werk gewichen, das als ebenbürtiger Gegenpart zu Schuberts berühmter „Wandererfantasie“ gilt.
Konzert in Deutschland
60 Jahre später schrieb Grieg auf dem Höhepunkt seines Schaffens seine dritte und letzte Violinsonate, die nicht nur ihm besonders am Herzen lag, sondern schon bald von allen großen Geigenvirtuosen gespielt wurde. Dazwischen ist die um 1914 begonnene und nach einigen Umarbeitungen erst 1922 abgeschlossene Violinsonate des Tschechen Janáček zu hören, der mit seiner unverwechselbaren Tonsprache vor allem als bedeutender Opernkomponist in die Musikgeschichte eingegangen ist.
Konzert in Frankfurt
Konzertkarten zu 18 Euro sind beim hr-Ticketcenter (Telefon 069/155-2000) und – soweit noch vorhanden – an der Tageskasse erhältlich. Schüler und Studenten erhalten bis zu 50 Prozent Ermäßigung.
Brigitte Schulz
hr-Pressestelle


Violinistin Andrea Kim interpretiert Kompositionen von Franz Schubert, Leoš Janáček und Edvard Grieg. © hr/Anna Meuer/Tim Wegner