Seine Biographie könnte kosmopolitischer nicht sein: Der englisch-türkische Doppelbürger und Dirigent Cem Mansur kam in Istanbul in einer multinationalen und auch vielsprachigen Familie zur Welt – in ihr fand er als frühe Prägung den Weg zur Musik und Kultur jeglicher Couleur.
Wunderbare Voraussetzungen also, um die musikalische Leitung eines Konzertes in der Reihe „Türkei in Essen“ zu übernehmen, die in der Philharmonie Essen bereits seit einigen Jahren regelmäßig eine musikalische Brücke zwischen den Kulturen schlägt und die ihre Fortsetzung nun am Mittwoch, 5. Oktober 2011 um 20 Uhr im Alfried Krupp Saal findet.
Mit der Nationalen Jugendphilharmonie der Türkei und dem Pianisten Gökhan Aybulus sind junge türkische Musikerinnen und Musiker zu Gast, die ein länderübergreifendes Programm präsentieren, das das Publikum von Siebenbürgen über die Türkei nach Amerika mitnimmt:
So erklingen zunächst die „Tänze aus Siebenbürgen“ von Béla Bartók, das „Capriccio à la Turque“ des türkischen Komponisten Ferit Tüzün (1929 – 1977) sowie Franz Liszts Konzert Nr. 1 Es-Dur für Klavier und Orchester, bevor Antonín Dvořáks Sinfonie Nr. 9 e-Moll, op. 95 in die neue Welt führt. In diesem Sinne: Iyi yolculuklar! – Gute Reise!
Karten (Einheitspreis (€): 19,- zzgl. Systemgebühr) und Infos unter T 02 01 81 22-200 und im Internet unter www.philharmonie-essen.de.
Konzert unter Cem Mansur am Mi., 5. Oktober 2011 (20 Uhr) im Alfried Krupp Saal
Anke Meis
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