Spirituals, die Gesänge der afro-amerikanischen Sklaven, diensten als Ventil für Leid, Schmerz und Verzweiflung, aber auch als Ausdruck der Hoffnung. Sie waren in Alltagssituationen und bei der Arbeit ebenso gegenwärtig wie selbstverständlich.
Mit dem Spiritual-Konzert „Over my head I hear music“ am 23. April im Aalto-Foyer begibt sich die afro-amerikanische Sängerin Christina Clark, geboren in Minnesota und am Aalto-Theater seit 2001, auf eine – für sie auch sehr persönliche - Reise durch die Seelenlandschaften afrikanischer Sklaven in den USA. Begleitet wird sie dabei von dem Jazz-Pianisten Pascal Schweren.
Mit berühmten Spirituals wie „Nobody knows the trouble I’ve seen“, „Sometimes I feel like a motherless child“, „Deep River“ und „I couldn’t hear nobody pray“ sowie dokumentarischen Zwischentexten zeichnet sie die bewegende Geschichte der Sklaven vom Beginn des 17. Jahrhunderts bis zum Ende der Sklaverei im Jahr 1865 nach.
„Over my head I hear music“
Eine musikalische Reise durch die afro-amerikanische Geschichte
Spiritual-Konzert mit Aalto-Gesangssolistin Christina Clark und Pianist Pascal Schweren
Am Dienstag, 23. April 2013, 19.30 Uhr, Aalto-Foyer
Karten (12,00 Euro) unter Tel. 02 01 / 81 22-200 oder www.theater-essen.de
Maria Hilber
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
presse@aalto-musiktheater.de


Bild 1+2: Christina Clark © Dietmar Scholz