Seit seinem überwältigenden Debüt „Musicforthemorningafter“ aus dem Jahr 2001 gilt Pete Yorn als einer der elegantesten Protagonisten der amerikanischen Singer-/Songwriter-Szene.
Mit seinem aktuellen, schlicht „Pete Yorn“ betitelten Album nähert er sich seinen kunstvoll komponierten Songs von der ursprünglichsten, eruptivsten Seite und zeigt sich ungewöhnlich angriffslustig. Anfang Juni wird er das neue Material auf einer exklusiven Clubshow am 28. Mai in München live präsentieren.
Die Welt hat sich schnell in ihn verliebt. Als Pete Yorn, Sohn eines Zahnarztes und einer Lehrerin aus New Jersey, nach dem Studium der Kommunikations- und Sprachwissenschaft seinen Erstling „Musicforthemorningafter“ veröffentlichte, kannte ihn kein Mensch.
86 Wochen später befand sich das Album noch immer in den Top 200 der US-Billboard Charts. Es war kein Erfolg über Nacht, doch sein Talent sprach sich herum. Es war eines dieser typischen Alben, das man guten Freunden empfiehlt, weil man damit immer richtig liegt.
Seither hat Yorn seinen Stil konsequent weiter ausformuliert. Seine teils rockig-fordernden, teils betont dezent und harmonisch instrumentierten Songs reihen sich auf seinen sechs Alben wie Perlen auf eine Schnur.
Ergänzt um seine markante, berührend warme Stimme und Texte, die stets wie aus dem Leben gegriffen wirken, hat sich der 36-jährige Beau den Status eines unfehlbaren Komponisten erspielt. Bereits sein zweites Album „Day I Forgot“ (2003) erreichte Platz 18 der US-Charts.
Nach Beendigung seiner Albumtrilogie, die er 2006 mit „Nightcrawler“ abschloss, gönnte sich Pete Yorn eine kreative Schaffenspause. Seit 2009 ist er produktiver denn je. Zunächst erschien das Album „Back & Forth“, das Entertainment Weekly als „sehnsüchtig“ beschrieb, während der Rolling Stone urteilte:
„Yorn hat auf ‚Back & Forth’ seine Stimme gefunden – eine akustische Schönheit.“ Es folgte „Break Up“, eine Kollaboration mit Hollywood-Star Scarlett Johansson, über die das Paste Magazine schrieb: „Es erfüllt alle ambitionierten Ziele, den Geist – ja sogar den Klang – der Partnerschaft zwischen Serge Gainsbourg und Brigitte Bardot in den späten 60ern einzufangen.“
Pete Yorns aktuelles Album, ein selbstbetiteltes Werk mit einfachem schwarzem Cover, wurde im Sommer 2008 mit Frank Black (The Pixies) als aufrüttelnde Momentaufnahme eingespielt.
Yorn befand sich mitten in den Arbeiten zu „Back & Forth“ in Nebraska, als Frank Black vorschlug, gemeinsam zu experimentieren. Begeistert bestieg Yorn ein Flugzeug nach Oregon, wo das gesamte Album in fünf Tagen in einem improvisierten Studio aufgenommen wurde.
Black sagte zur Session: „Er wollte alles herausrocken, was er hat.“ So lernen die Fans einen ganz neuen Pete Yorn kennen.
Termine
| 28.05.2011 | Sa. | München |
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Karim Muna
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