Auch geniale Komponisten tun sich manchmal schwer – so etwa Felix Mendelssohn Bartholdy, der sechs Jahre um Idee und Gestaltung seines e-Moll-Violinkonzertes op. 64 rang.
Die Mühen führten aber schließlich zum Erfolg, bildet sein Konzert doch das erste Meisterwerk einer neuen Epoche des Violinkonzertes. Geliebt wird es von Interpreten und Publikum gleichermaßen, nicht zuletzt wegen seiner wunderbaren und eingängigen Melodien.
Zu hören ist es am Mittwoch, 29. Juni 2011 um 20 Uhr im Alfried Krupp Saal: Den Solistenpart übernimmt mit dem jungen Violinisten Mikhail Ovrutsky ein vielversprechendes Nachwuchstalent, das die „Neue Luzerner Zeitung“ nach seinem dortigen Festival-Debüt im Jahr 2008 gar „auf dem Weg zur Weltspitze“ sah.
Begleitet wird er vom Orchester der Mailänder Scala – der Filarmonica della Scala – unter der Leitung Semyon Bychkovs, das bereits in der vergangenen Spielzeit seinen umjubelten Einstand in der Philharmonie Essen geben konnte.
Genau das Richtige für einen schönen Juni-Abend, der außerdem Richard Wagners Vorspiel zum 1. Akt der Oper „Lohengrin“ und
Pjotr I. Tschaikowskis Sinfonie Nr. 4 f-Moll, op. 36 bereithält.
Konzert mit Mikhail Ovrutskyam Mittwoch, 29. Juni 2011 um 20 Uhr im Alfried Krupp Saal
Gefördert von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung.
Karten (Preise (€): 15,- / 30,- / 45,- / 60,- / 80,- / 95,- zzgl. VVK-Gebühr) und Infos unter T 02 01 81 22-200, T 01 80 59 59 598 (0,14 €/Min.) und www.philharmonie-essen.de.
Anke Meis
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