Sie ist ein dramatischer Opernkrimi und eine fesselnde Dreiecksgeschichte zugleich: „Tosca“, Puccinis Oper um große Gefühle, Eifersucht und Machtgier. Ab Mittwoch, 30. Januar, 19.30 Uhr steht sie wieder auf dem Programm des Essener Opernhauses.
Die Diva Tosca liebt den Maler Cavaradossi. Doch ihre Leidenschaft füreinander gerät zwischen die Mühlen einer politischen Intrige, die Baron Scarpia gnadenlos ausnutzt. Tosca glaubt, dass sie ihren Geliebten retten kann, wenn sie sich Scarpia hingibt. Aber sie wird getäuscht.
Die Regisseurin Christine Mielitz inszenierte Puccinis düster-glutvolle Oper als Kommentar zur Konfrontation von Politik, Privatleben und der Rolle des Künstlers. Dabei legte sie das aggressive Potenzial von Puccinis wuchtiger, geradezu filmischer Musik in beklemmenden Bildern frei.
Am Pult der Essener Philharmoniker steht Stefan Soltesz, die Titelpartie wird in der Wiederaufnahme und in der Vorstellung am 3. Februar von Adina Aaron verkörpert. Aaron war am Aalto-Theater bereits als Aida zu sehen. In den weiteren Hauptpartien sind Zurab Zurabishvili (Cavaradossi) und Mikael Babajanyan (Scarpia) zu erleben.
Wiederaufnahme 30.1.2013, 19:30 Uhr
Weitere Vorstellungen 3.2.; 18.5.; 14.7.2013, Aalto-Theater
Tickets unter Telefon 0201 / 8122-200 oder E-Mail tickets@theater-essen.de
Maria Hilber
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit


Bild 1+2: Tosca © Rudolf Majer-Finkes
