Robert Schumann plante nicht. Von Ideen überwältigt, floss Musik aus ihm heraus, kaum konnte er dabei seinen Einfällen mit der Feder folgen. So entstand seine erste Sinfonie in nur vier Tagen und diesen Überschwang merkt man ihr bis heute an. Schon ihr Beiname: Frühlingssinfonie! Mit Melodien, die einfach da sind, wie Krokusse, die über Nacht die ganze Wiese bedecken. Hier füllen sie eine Sinfonie, deren Frische Christian Thielemann fasziniert. Denn Überschwang zeichnet ebenfalls diesen Dirigenten aus. Dazu Klangkontrolle, die bei Schumann wichtig ist, dessen Instrumentation selten von sich aus klingt. Hier muss also geschwärmt und gearbeitet werden. Die großen Orchester schätzen diese Thielemann‘sche Mischung und stehen Schlange bei dem Ausnahmedirigenten.
Christian Thielemann Dirigent
Rainer Küchl Violine (Konzertmeister)
Wiener Philharmoniker
Robert Schumann
Ouvertüre, Scherzo und Finale E-Dur op. 52
1. Sinfonie B-Dur op. 38 „Frühlingssinfonie“
Pause
Fantasie für Violine und Orchester a-Moll op. 131
4. Sinfonie d-Moll op. 120
Aufführungsende circa: 22 Uhr
Preise: € 57,00 / 97,00 / 125,00 / 156,00 / 190,00
Ermäßigt: € 52,00 / 88,00 / 114,00 / 146,00 / 179,00
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Christian Thielemann © Matthias Creutzinger