Sechs Musiker des hr-Sinfonieorchesters spielen in ihrer selbst organisierten Reihe der hr-Kammerkonzerte am Sonntag, 27. März, um 18 Uhr im Frankfurter Funkhaus drei Streichquintette.
Es sind Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Luigi Boccherini, die diese Gattung bereits sehr früh entscheidend prägten. Im hr-Sendesaal spielen die Geiger Michael Hahn und Shoko Magara, die Bratschisten Gerd Grötzschel und Carolin Frick sowie die Cellistinnen Christiane Steppan und Barbara Petit.
Es erscheint zunächst seltsam, dass bei einem Streichquintett-Konzert sechs Musiker beteiligt sind. Aber im Gegensatz zum Trio oder Quartett ist die genaue Besetzung eines Streichquintetts nicht festgelegt.
Es können neben den beiden Violinen entweder zwei Bratschen und ein Cello oder umgekehrt eine Bratsche und zwei Celli mitwirken. Der Cellovirtuose Boccherini entschied sich in den meisten seiner Streichquintette für die zweite Aufstellung.
So auch in seinem berühmten Genre-Stück „Nachtmusik auf Madrids Straßen“. Mozart hingegen wählte die Variante mit zwei Bratschen. Der Komponist zeigt sich in dem dunkel schattierten c-Moll-Quintett KV 406 und noch deutlicher in seinem Streichquintett g-Moll aus dem Jahr 1787 von seiner tiefgründig-expressiven Seite.
Konzertkarten zu 16 Euro sind beim hr-Ticketcenter (Telefon 069/155-2000) und – soweit vorhanden – an der Tageskasse erhältlich. Schüler und Studenten erhalten 50 Prozent Ermäßigung.
Die Violinen sind immer dabei:
Shoko Magara beim nächsten hr-Kammerkonzert im hr-Sendesaal
Foto: hr/Anna Meuer
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