Am 20. November 2011 gibt das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter der Leitung von Vasily Petrenko um 20 Uhr in der Philharmonie Berlin ein Konzert mit einem rein russischen Programm. Dabei erklingt Anatoli K. Ljadows Sinfonische Dichtung „Kikimora“ op. 63, in der ein weiblicher Poltergeist sein Unwesen treibt. Ferner lauscht das Publikum in Pjotr I. Tschaikowskys „Manfred“-Sinfonie op. 58 in die Abgründe der menschlichen Seele hinein. Modest P. Mussorgskis „Lieder und Tänze des Todes“ spiegeln die Begegnung von Menschen verschiedenen Alters mit dem Tod wider. Das RSB spielt Schostakowitschs Orchesterfassung des ursprünglich für Klavier und Bariton-Solo geschriebenen Zyklus, Solist ist der Russe Evgeny Nikitin.
Vasily Petrenko gibt sein Debüt beim RSB. Er stammt aus Sankt Petersburg und leitet im Moment das Royal Liverpool Philharmonic Orchestra und das National Youth Orchestra of Great Britain. 2013 übernimmt er das Oslo Philharmonic Orchestra, mit dem er in wenigen Wochen ebenfalls in Berlin zu erleben sein wird. Für seine Aufnahme der „Manfred“-Sinfonie von Tschaikowsky bekam Petrenko 2009 einen Gramophone Award.
Evgeny Nikitin war im April bereits als Amfortas im „Parsifal“ zu Gast beim RSB. Er wurde in Murmansk geboren, studierte am St. Petersburger Rimski-Korsakow-Konservatorium und ist weltweit vor allem als Opernsänger in Rollen wie dem Holländer, Don Giovanni, Fasolt und Klingsor tätig. Auch im Liedrepertoire ist er zu Hause und wurde bei mehreren internationalen Wettbewerben ausgezeichnet.
18.45 Uhr, Curt-Sachs-Saal: Einführung von Steffen Georgi
Aufzeichnung durch das kulturradio des rbb (Sendetermin: 11.12.2011, 20.04 Uhr)
Karten: 15 bis 40 Euro
RSB-Besucherservice: 030-202987-15, tickets@rsb-online.de
| Sonntag, 20. November 2011, 20.00 Uhr, Philharmonie Berlin |
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin Bild 1: Vasily Petrenko (c) Mark McNulty, Bild 2: Evgeny Nikitin (c) Natalya Razina Pressekontakt: Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin |

