Gesellschaft Freunde der Künste

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Konzerte am 31. März, 1. April und 17. April

Konzert Klassik: Sensibilität und Leidenschaft - Der Schweizer Pianist Francesco Piemontesi - „Artist in residence“ beim Heidelberger Frühling 2011

Für ihn trifft das diesjährige Motto „Zeitenwechsel“ des Heidelberger Frühlings absolut zu: Francesco Piemontesi, 1983 in Locarno geboren, gehört zu der Generation junger Pianisten, die derzeit im Sturm den Markt erobern. Ein unbeschriebenes Blatt ist Francesco Piemontesi ohnehin schon längst nicht mehr. Ausgezeichnet bei so renom-mierten Wettbewerben wie dem Concours Reine Elisabeth und 2009 von der BBC als „New Generation Artist“ gefördert, trat der Schweizer bei renommierten Festspielen wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival oder dem Klavierfestival Ruhr bislang ebenso höchst erfolgreich auf wie in der Berliner Philharmonie, der Carnegie Hall New York oder der Tonhalle Zürich. Eine Tournee mit Zubin Mehta und dem Orchester des Maggio Musicale in Florenz steht demnächst auf seinem Terminkalender wie zuvor schon ein Auftritt u.a. beim Martha Argerich Festival in Lugano. Die große Pianistin schwärmt bereits über Francesco Piemontesi: „Ich bin tief beeindruckt von seinem Spiel. Er ist ein leidenschaftlicher und intelligenter Musiker, der in eine tiefe innere Welt einzudringen vermag.

Kein Wunder, dass sich der Heidelberger Frühling den feinfühligen Pianisten dieses Jahr als „artist in residence“ ausgewählt hat, dessen Repertoire vom Barock bis zur Moderne reicht. Zu bestaunen wird das auch auf seiner neuen CD mit Werken von Händel

bis Liszt sein, die im Mai bei dem Label „Avanti“ erscheinen wird. Zudem ist er noch ein gefragter Kammermusikpartner. Seine stilistische Repertoirevielfalt und seine Liebe zur Kammermusik spiegeln sich in den Pro-grammkonzeptionen des Heidelberger Früh-lings. Im ersten Konzert, am Donnerstag, 31. März um 20 Uhr, in der alten Aula der Universität Heidelberg, ist Francesco Piemon-tesi zusammen mit der Geigerin Veronika Eberle und der Cellistin Marie-Elisabeth Hecker in Werken von Beethoven, Brahms und Janáček zu erleben. Im zweiten Konzert am Freitag, 1. April um 20 Uhr, ebenfalls in der Alten Aula der Universität Heidelberg, in derselben Besetzung, stehen Werke von Beethoven, César Franck und Johannes Brahms auf dem Programm. Wie neugierig und offen Francesco Piemontesi gerade gegenüber zeitgenössischer Musik ist, be-weist schließlich das Abschlusskonzert des Heidelberger Frühlings am 17. April, 18 Uhr im Kongresshaus Stadthalle Heidelberg, in dem Francesco Piemontesi in Arvo Pärts „Credo“ für Klavier, gemischten Chor und Orchester zu hören sein wird. Wie sagte schon Heinrich Schiff über den Heidelberger „artist in residence“: „Mit seinen außerge-wöhnlichen Fähigkeiten kann man ihm mit Sicherheit eine glänzende Zukunft voraus-sagen.“ Davon können sich nun auch Pub-likum und Presse in Heidelberg ein hervor-ragendes Bild machen.

 

Dr. Christine Villinger

European Press Manager

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