Gerhard Oppitz, weltweit für seine anspruchsvollen Klavierinterpretationen bekannt, gastiert am 23. und 24. Mai 2013 erneut bei den Essener Philharmonikern. Oppitz wurde durch sein Studium bei Wilhelm Kempff von den hohen Ansprüchen der deutschen Klaviertradition geprägt, die er bis heute in die Konzerthäuser der Welt trägt.
Neben der Darbietung vollständiger Werkzyklen von Bach, Beethoven und Brahms setzt er sich immer wieder mit dem Repertoire des 20. Jahrhunderts auseinander, zu dessen zentralen Stücken die Klavierkonzerte Béla Bartóks – insbesondere das farbenreiche Zweite von 1931 – gehören.
Konzerte in Deutschland
GMDStefan Soltesz eröffnet den Abend mit der Tondichtung „Tod und Verklärung“ (1888/89) von Richard Strauss, deren Inhalt der Komponist mit folgenden Worten zusammenfasste: „Die Todesstunde naht, die Seele verlässt den Körper, um im ewigen Weltraum das zu vollenden, in herrlichster Gestalt zu finden, was es hienieden nicht erfüllen konnte.
Die renommierte Zymbalistin Ágnes Szakály wird das Konzertstück „L′aurora del mondo“ des ungarischen Komponisten Attila Reményi interpretieren. Den Abschluss bildet Zoltán Kodálys „Háry János“-Orchestersuite. 1926/27 aus seinem gleichnamigen Singspiel kompiliert, verbindet sie Wahrheit und Fiktion über die titelgebende ungarische Schelmenfigur, eines Veteranen der napoleonischen Kriege.
Konzert in Essen
Das Konzert wird live auf WDR 3 übertragen (in Essen über 95,1 MHz zu empfangen).
Richard Strauss
„Tod und Verklärung“ – Tondichtung für großes Orchester op. 24
Béla Bartók
Konzert Nr. 2 für Klavier und Orchester Sz 95
Attila Reményi
„L’ aurora del mondo“ für Zymbal und Orchester
Zoltán Kodály
„Háry János“ – Suite für großes Orchester
Dirigent Stefan Soltesz
Solisten Gerhard Oppitz (Klavier), Ágnes Szakály (Zymbal)
Am 23., 24. Mai 2013, 20.00 Uhr, Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal
Karten unter Tel. 0201/8122 200 und tickets@theater-essen.de
Maria Hilber
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
presse@aalto-musiktheater.de


Neben der Darbietung vollständiger Werkzyklen von Bach, Beethoven und Brahms setzt Oppitz sich immer wieder mit dem Repertoire des 20. Jahrhunderts auseinander. Foto: Gerhard Oppitz © Concerto Winderstein