Beim 4. Sinfoniekonzert am 20. und 21. Dezember gastiert Sabine Meyer, Deutschlands wohl berühmteste Klarinettistin. Als Solistin kann sie auf eine beispiellose Karriere zurückblicken: Seit ihrem Debüt im Alter von 16 Jahren feierte sie Erfolge bei den bedeutendsten Orchestern im In- und Ausland.
Im Rahmen des Sinfoniekonzertes widmet sie sich dem musikalisch anspruchsvollsten Werk ihrer Zunft, Mozarts Konzert A-Dur für Klarinette und Orchester, mit dessen Interpretation sie weltweit als Solistin reüssiert. Das Klarinettenkonzert entstand 1791 kurz vor dem Tod des Komponisten und ist von einer tiefgründigen Melancholie geprägt.
Im Programm folgt Dmitri Schostakowitschs während des Zweiten Weltkrieges geschriebene 7. Sinfonie („Leningrader“), die er dem „Kampf gegen den Faschismus“ widmete. Ihren Beinamen verdankt sie der von deutschen Truppen lange Zeit eingeschlossenen Stadt, in der große Teile des Werkes entstanden. Der vierte Satz symbolisiert den „Sieg des Lichts über die Dunkelheit“ (Schostakowitsch).
Am Pult der Essener Philharmoniker steht zum ersten Mal der 1978 in Cambridge geborene Leo Hussain, einer der interessantesten Dirigenten seiner Generation. Erfahrungen sammelte er unter anderem in der Arbeit mit Sir Simon Rattle und Valery Gergiev, als Dirigent in den Opernhäusern von London, Brüssel, Berlin und Paris sowie bei den Salzburger Festspielen. Seit 2009 ist er Musikdirektor am Salzburger Landestheater.
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert A-Dur für Klarinette und Orchester KV 622
Dmitri Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 7 C-Dur op. 60 – „Leningrader“
Dirigent Leo Hussain
Solistin Sabine Meyer (Klarinette)
Donnerstag, 20. Dezember, 20.00 Uhr / Freitag, 21. Dezember 2012, 20.00 Uhr
Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal
(Rest)Karten unter Tel. 0201/8122 200 und tickets@theater-essen.de
Maria Hilber
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Aalto-Musiktheater Essen
Opernplatz 10
45128 Essen


Bild 1: Sabine Meyer © Helge Strauss
Bild 2: Sabine Meyer © Thomas Rabsch