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lässt tief in seine Seele blicken

Konzert Klassik: Knacken, Rascheln, Atmen - Der Berliner Pianist Niels Frahm gehört zur Speerspitze der Neoklassik-Szene - SUPPORT: CHRISTINA VANTZOU (USA)

 

Das Ächzen des Holzfußbodens: Der Berliner Neoklassiker horcht auf sein Klavier.
Der in Berlin lebende Pianist Nils Frahm gehört zur Speerspitze der Neoklassik-Szene. Durch seine unkonventionelle und zugleich vertraute Herangehensweise an sein Instrument, gewann er den Zuspruch der Fans wie von Kollegen wie Peter Broderick, Ólafur Arnalds und Anne Müller. Auf "Felt" lädt er in eine Welt voll kleinster zarter Klänge ein. Klänge, die aus der Not geboren wurden: Ursprünglich wollte Frahm seinen Nachbarn einen Gefallen tun und dämpfte sein Klavier mit Filz. "Dadurch entdeckte ich, wie schön mein Klavier gedämpft klingt." Gefesselt von dieser akustischen Entdeckung, brachte er im Inneren des Instruments Mikrofone an - so nah an den Saiten, dass sie diese annähernd berührten. Dadurch wurden Nebengeräusche wie Atmen, das Scharren der Klaviermechanik oder das Ächzen des Holzfußbodens mit aufgenommen, die andere Produzenten normalerweise vermeiden würden. Meine Kopfhörer werden zum Mikroskop und lassen mich in die Welt der unhörbaren Laute tauchen", so Frahm.

FRAHMs neues Album 'Felt' (übersetzt 'Filz') rauscht, knackt und klappert. Im Gegensatz zum Vorgänger 'The Bells', das er in einer weitläufigen Kirche aufgenommen hat, sind die Töne nicht einfach schon da, sondern scheinen erst beim Hören zu entstehen. Wenn NILS FRAHM beispielsweise zu Beginn des Stücks 'Familiar' flüsternd einzählt und nach dem Ende von 'Unter' noch ohne Klavierbegleitung die Melodie weiter pfeift, fühlt es sich an, als würde er es just in diesem Moment spielen und als wäre es nicht bloß eine Aufnahme. Dieses Album zu hören, bedeutet, im Klavierkasten zu hocken und der Mechanik zu lauschen. Diese Nebengeräusche stören keineswegs. Sie erzeugen vielmehr eine unfassbare Intimität, sodass die zauberhaften Melodien umso eindringlicher werden. (whiskey-soda musikmagazin)

 

Termine:

20/03/12 : Societaetstheater – Dresden (D)
21/03/12 : Haus 73 (Saal) – Hamburg (D)

22/03/12 : Theater erlangen - Erlangen (D)

23/03/12 : Schauspielhaus - Hannover (D)

24/03/12 : Centralstation – Darmstadt (D) + Olafur Arnalds

25/03/12 : Frameworks Festival @ MUG – München (D) 

26/03/12 : Stadtsaal - Vienna (A) + Ólafur Arnalds

28/03/12 : Menza pri Koritu – Ljubljana (SLO)

29/03/12 : Posthof – Linz (A) + Olafur Arnalds

31/03/12 : Moods - Zurich (CH) + Ólafur Arnalds

 

Kontakt:

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booking:

felix@toutpartout.be

 

publicist:
sofia@erasedtapes.com