Der österreichische Pianist Ingolf Wunder gibt mit Frédéric Chopins Klavierkonzert Nr. 1 in e-Moll sein Debüt beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. In zwei Konzerten am 3. und 4. Mai 2013 jeweils um 20 Uhr spielt er das Werk im Konzerthaus Berlin unter der Leitung des Japaners Kazuki Yamada, der in der zweiten Konzerthälfte Pjotr I. Tschaikowskys Sinfonie Nr. 4 in f-Moll dirigiert.
Konzerte in Deutschland
In Chopins Klavierkonzert spielt das Solo-Instrument wie in Chopins Gesamtschaffen die klare Hauptrolle. Die Musik bewegt sich zwischen kantablen Passagen und lebhaft tänzerischen Abschnitten. Bei Tschaikowsky geht es teilweiser ernster zu. Er thematisierte in seiner Vierten die „verhängnisvolle Macht, die unser Streben nach Glück sich nicht verwirklichen lässt“. Ingolf Wunder kam erst spät zum professionellen Klavierspiel, ist inzwischen aber einer der besten Chopin-Interpreten der Welt. Das bewies der Klagenfurter 2010 eindrucksvoll als Vizesieger des Chopin-Wettbewerbes in Warschau. Vor kurzem erschien seine dritte Solo-CD „300“.
Kazuki Yamada gewann 2009 den 51. Internationalen Wettbewerb für Junge Dirigenten in Besançon. Er arbeitet viel mit den führenden Orchestern seines Heimatlandes, hat sich in den vergangenen Jahren aber auch in Europa und Russland einen Namen gemacht. Zu Beginn der Saison 2012/2013 übernahm er das Amt des Principal Guest Conductor des Orchestre de la Suisse Romande.
Tickets 45 / 40 / 35 / 30 € RSB-Besucherservice: 030-202 987 15, tickets@rsb-online.de
Konzerte in Berlin
Freitag, 03. Mai 2013, 20.00 Uhr
Samstag, 04. Mai 2013, 20.00 Uhr
Konzerthaus Berlin, Großer Saal
Kazuki Yamada, Leitung
Ingolf Wunder, Klavier
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Frédéric Chopin
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 e-Moll op. 11
Pjotr Iljitsch Tschaikowsky
Sinfonie Nr. 4 f-Moll op. 36
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In Chopins Klavierkonzert spielt das Solo-Instrument wie in Chopins Gesamtschaffen die klare Hauptrolle. Bild 1: Ingolf Wunder © Patrick Walter
Bild 2: Yamada Kazuki © Marco Borggreve