Eliahu Inbal kehrt regelmäßig ans Pult seines langjährigen Orchesters zurück. Erstmals jedoch wird das hr-Sinfonieorchester am Donnerstag, 10. März, und am Freitag, 11. März, jeweils 20 Uhr, unter seiner Leitung Gustav Mahlers „Kindertotenlieder“ spielen.
Die Mezzosopranistin Nathalie Stutzmann ist Solistin. In enger Beziehung zu Mahler stehen auch die beiden anderen Werke des Konzerts in der Alten Oper Frankfurt: Anton Weberns Orchesterstücke op. 6 und Dmitrij Schostakowitschs 12. Sinfonie.
Jeweils um 19 Uhr gibt es im Großen Saal die Werkeinführung „Musik im Gespräch“. hr2-kultur überträgt das Konzert am 11. März um 20.05 Uhr live (Wiederholung 22. März, 20.05 Uhr).
Nicht weniger als 16 Jahre war Inbal Chefdirigent des hr-Sinfonieorchesters. Unter seiner Leitung, von 1974 bis 1990, konnte sich das hr-Sinfonieorchester als eines der international führenden Bruckner- und Mahler-Orchester etablieren. Seit 1996 ist Inbal Ehrendirigent des Orchesters.
Im Rahmen der aktuellen Mahler-Jubiläen präsentiert das Orchester unter seiner Leitung mit den „Kindertotenliedern“ den bewegenden Zyklus auf Gedichte Friedrich Rückerts. Mit den Gedichten versuchte Rückert den Verlust mehrerer seiner Kinder zu verarbeiten.
Mit Weberns Orchesterstücken schlägt das Konzert zu Beginn den Bogen zur Zweiten Wiener Schule, die sich stark auf Mahlers Musik bezog.
Mit der imposant-feierlichen 12. Sinfonie von Schostakowitsch folgt am Ende ein Werk des russischen Mahler-Nachfolgers, das nicht zuletzt seines politischen Entstehungsanlasses wegen bis heute nur selten zu hören ist.
Konzertkarten zwischen 16 und 49 Euro (halber Preis für Schüler, Studenten und Azubis) sind unter anderem erhältlich beim hr-Ticketcenter, Telefon 069/155-2000 oder www.hr-ticketcenter.de.
Eliahu Inbal leitet das hr-Sinfonieorchester
Foto: hr/Jirka Jantsch

