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Elbphilharmonie und Laeiszhalle im März

Konzert Klassik - Hamburg - Meister der klanglichen Finessen und Leidenschaftliches Impulsorchester

 

Jetzt können Sie sich die Elbphilharmonie in die Tasche stecken. Die neue Elbphilharmonie-App ist da! Als Besitzer eines iPhones oder iPads können Sie ab sofort per App Konzertkarten erstehen oder mit der steuerbaren Webcam einen ganz genauen Blick auf die Elbphilharmonie werfen.

Herunterladen können Sie die Gratis-App unter dem Stichwort »Elbphilharmonie Hamburg« wie gewohnt im App-Store.

Jetzt aber zur Musik! Wir fiebern nämlich alle dem morgigen Sonntag entgegen und damit der lang ersehnten Residenz des genialen PianistenPiotr Anderszewski. Zusammen mit unserem diesjährigen Residenzorchester, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, interpretiert er zwei Klavierkonzerte von Mozart.

Am 16. April folgt dann ein wunderbares Duo-Konzert mit dem Geiger Frank Peter Zimmermann – und mit diesem Erlebnis im Ohr geht man dann am besten am Tag darauf gleich ins Abaton-Kino und schaut sich das Anderszewski-Filmportrait »Wanderer ohne Ruhe« an.

Mit dem russischen Dirigenten Andrey Boreyko kehrt am 11. März eine in der Hamburger Musikwelt hochgeschätzte Persönlichkeit in die Laeiszhalle zurück. Als Vorgänger von Jeffrey Tate hat er sich um die Hamburger Symphoniker mehr als verdient gemacht.

Nun leitet er die Junge Deutsche Philharmonie in einem äußerst vielseitigen Programm: Strawinsky und Debussy, aber auch das Violinkonzert Nr. 1 von Prokofjew, gespielt von der explosiven moldawischen Violinvirtuosin Patricia Kopatchinskaja.

Und zum Schluss gibt’s noch einen Tipp außer der Reihe: Monteverdis »Die Krönung der Poppea« läuft noch am 14.3. und 24.3. im Thalia Theater. Ein Experiment zwischen Musik und Literatur, zwischen Schauspiel und Gesang – mit einer Intensität, die nur im Grenzbereich zwischen den Künsten erlebbar ist.

Tickets für alle Elbphilharmonie Konzerte können Sie direkt über unsere Homepage bestellen. Oder Sie rufen im Elbphilharmonie Kulturcafé an (Tel: 040 / 357 666 66); die Mitarbeiter dort nehmen Ihre Bestellung gerne entgegen. Tickets für das Thalia Theater bekommen Sie hier hier .

Meister der klanglichen Finessen

Unter den Klaviervirtuosen der jüngeren Generation ist Piotr Anderszewski eine besonders kompromisslose Persönlichkeit: Von frühester Jugend an hat der Sohn polnisch-ungarischer Eltern, der in Paris aufwuchs, seinen künstlerischen Weg unbeirrt geradlinig verfolgt.

Legendär ist sein Auftritt beim Klavierwettbewerb 1990 in Leeds, den er trotz bester Aussichten auf den ersten Preis abbrach, da er mit seinen Leistungen unzufrieden war. Sein kreativer Eigensinn, sein kühnes Ringen um die Essenz der Interpretation haben sich ausgezahlt:

Anderszewski zählt heute zu den unangefochtenen Meisterpianisten. Mit seinem Spiel rührt er an das Innerste der Musik, vordergründige Effekthascherei lehnt er ab. »Ich versuche nicht, das schon Offensichtliche zusätzlich zu unterstreichen.

Der spezifische, ganz eigene Klang eines Künstlers ist das Entscheidende.« Als Residenzkünstler der Elbphilharmonie Konzerte stellt sich Piotr Anderszewski in der Laeiszhalle in unterschiedlichen Rollen vor.

Den Auftakt macht er am 6. März als Solist zweier Mozart-Konzerte, begleitet wird er dabei vom wohl besten Kammerorchester des Landes: der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.

Sonntag, 6. März / 20 Uhr
Laeiszhalle / Großer Saal

Details und Tickets

Leidenschaftliches Impulsorchester

Die Junge Deutsche Philharmonie versammelt die hervorragendsten Nachwuchsmusiker des Landes. Unter der Leitung von Andrey Boreyko, als ehemaliger Chefdirigent der Hamburger Symphoniker noch in bester Hamburger Erinnerung, präsentiert das leidenschaftliche »Impulsorchester« (so das Selbstverständnis) nun ein durch und durch märchenhaftes Konzertprogramm.



Da locken Debussys träumerisches Vorspiel zum »Nachmittag eines Fauns« und Strawinskys opulentes symphonisches Gedicht »Chant de Rossignol« nach einer Erzählung von Hans Christian Andersen.

Da zeigt die Musik aber auch theatralische Qualitäten wie in Bartóks Orchestersuite aus der Pantomime »Der wunderbare Mandarin« (übrigens wegen seiner unmoralischen Handlung vom Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer gleich nach der Premiere 1926 vom Spielplan genommen!).

Oder sie gerät übermütig ins Tänzeln wie in Prokofjews Erstem Violinkonzert aus dem Umkreis der populären »Symphonie Classique«. Und mit Patricia Kopatchinskaja steht dazu ein Energiebündel sondergleichen auf der Bühne.

Sonntag, 11. März / 20 Uhr
Laeiszhalle / Großer Saal

Details und Tickets

HamburgMusik gGmbH – Elbphilharmonie und Laeiszhalle Betriebsgesellschaft
Johannes-Brahms-Platz, 20355 Hamburg
Telefon: +49 40 357 666 0, Fax: +49 40 357 666 43
Email: info@elbphilharmonie.de