Mit einer Großaufgebot internationaler Klassikstars und zahlreicher Spitzenorchester präsentieren die PRO ARTE KONZERTE im Mannheimer Rosengarten auch in der neuen Saison wieder ein Programm auf höchstem Niveau. Jetzt wurde das Jahresprogramm 2011/2012 der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Programm im Einzelnen:
► Mischa Maisky und das Residenzorchester Den Haag unter Neeme Järvi eröffnen am 7. November die PRO ARTE Saison. Maisky ist nicht nur der wohl berühmteste Cellist der Gegenwart, sondern er wird vor allem als der "große Romantiker" unter den Cellisten gefeiert. Sein Spiel ist rückhaltlos emotional, voller Leidenschaft, brennend vor Intensität und zugleich edel im Ton. Die Zahl seiner CD-Aufnahmen ist unüberschaubar - darunter viele Aufnahmen mit Gidon Kremer und Martha Argerich. (Dvorák: Cellokonzert, Brahms: 2. Sinfonie).
► Wer an Nigel Kennedy denkt, denkt an Vivaldis “4 Jahreszeiten”! Mit Vivaldi wurde Kennedy zum Kultstar. Am 20. November ist er endlich wieder mit diesem Stück auf Tournée und dabei zusammen mit dem Orchestra of Life auch im Rosengarten. Seine spektakuläre Vivaldi-Einspielung begeisterte Millionen von Musikhörern in der ganzen Welt und kam als bestverkaufte Klassik-Platte aller Zeiten ins Guiness-Buch der Rekorde. Kein Wunder, denn so aufregend und kreativ, so phantasievoll, individuell und mitreißend spielt derzeit niemand Vivaldis berühmtestes Werk. Wenn er jetzt seinem Vivaldi-Glanzstück seine eigenen “Four Elements” gegenüberstellt, dann sind Begeisterung, Spannung und schieres Hörvergnügen garantiert!
► Mit keinem Orchester verbindet man Mozarts Musik so eng wie mit dem Mozarteumorchester Salzburg. Am 21. November ist es unter Leitung von Ivor Bolton zu erleben. Die Gründung des Orchesters im Jahre 1841 geht auf eine Initiative der Witwe Mozarts zurück. Bis heute entwickelte sich daraus eine unvergleichliche Tradition, die das Orchester als Botschafter original Salzburger Musikkultur in aller Welt bekannt machte. Solistin ist Olga Scheps. Sie ist eine der großen Neuentdeckungen. Ihre bei SONY erschienenen Alben wurden mit Kritikerlob geradezu überschüttet. “Glänzend!” befand der STERN und schrieb vom “Zauberklang der jungen Scheps”. (Mozart: Musik zu „Thamos“, Klavierkonzert d-moll KV 466, Schubert: 6. Sinfonie)
► Die legendären Los Romeros kommen am 7. Dezember nach Mannheim. Der herausfordernde rassige Rhythmus des Flamenco liegt dem legendären, inzwischen drei Generationen umfassenden Gitarrenensemble gleichsam im Blut. Sie sind für ein Millionenpublikum in aller Welt die "königliche Familie des Gitarrenspiels". Zusammen mit dem aus jungen andalusischen Spitzen-Musikern bestehenden Kammerorchester "Concerto Malaga" präsentieren die vier Gitarristen nun ein stimmungsvolles neues Projekt: "Feliz Navidad" - klassische und weihnachtliche Werke aus Spanien, Deutschland und Amerika.
► Zusammen mit Deutschlands jungem Geigenstar Julia Fischer betritt die legendäre Academy of St. Martin in the Fields am 1. Februar das Rosengarten-Podium. Was die leuchtende klangliche Brillanz, die spieltechnische Perfektion und den eleganten federnden Schwung betrifft, genießt das Orchester Referenz-Status. So wurde “die Academy” mit über 500 Aufnahmen für Musikhörer in aller Welt ein Markenzeichen der Konzert- und Schallplatten-geschichte. Obwohl noch keine 30 Jahre alt steht die Münchnerin Julia Fischer bereits an der Weltspitze. Für ihre CDs erhielt sie zweimal den ECHO Klassik als “Instrumentalistin des Jahres”, den Gramophone Award als “Artist of the Year”, den “Diapason d´Or” und wurde in Cannes mit dem MIDEM Classical Award ausgezeichnet. (Mozart: 5. Violinkonzert, Sinfonie A-Dur KV 201 und Werke von Puccini und Verdi)
► Dass er einer der größten Dirigenten der Gegenwart ist, das liegt bei seinen 1,92 Metern auf der Hand. Vor allem aber ist er Deutschlands bedeutendster Dirigent, einer der letzten großen Maestri einer ganzen Epoche:
Kurt Masur. Unermüdlich absolviert er immer noch das Pensum eines 30-jährigen, reist quer durch die Kontinente von Orchester zu Orchester! Die Musikwelt verehrt seine hohen künstlerischen Ideale und seine menschliche Integrität. Ihn mit dem Philharmonia Orchestra London und dem Cellisten Daniel Müller-Schott am 5. Februar in Mannheim begrüßen zu dürfen, ist ein Highlight der Saison. (Schumann: Cellokonzert, Bruckner: 7. Sinfonie).
► Das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks setzt unter Leitung von Daniel Harding und mit dem Geiger Christian Tetzlaff am 24. Februar gleich ein weiteres Orchester-Highlight! Als unlängst das Magazin “Gramophone” zusammen mit internationalen Kritikern eine viel beachtete Rangliste der besten Orchester der Welt veröffentlichte, da staunte die Öffentlichkeit nicht schlecht. Denn gleich hinter der Trias aus Berlin, Wien und Amsterdam platzierte sich das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks auf einem Spitzenplatz der orchestralen Champions-League. “Für mich als Dirigent ist es, wie einen Rolls Royce zu fahren”, sagt Mariss Jansons über das Orchester. (Brahms: Violinkonzert, Bruckner: 5. Sinfonie).
► Alfred Brendel nennt Kit Armstrong, der am 8. März mit dem Scottish Chamber Orchestra gastiert, "die größte Begabung, der ich in meinem ganzen Leben begegnet bin". Und die Süddeutsche Zeitung sieht in dem 18jährigen Amerikaner ein Phänomen "von einem anderen Stern". Begonnen hatte Armstrong als Wunderkind: Mit neun Monaten begann Kit zu sprechen, wenig später zu zählen und zu rechnen. Mit drei las er das "Wall Street Journal". Mit fünf spielte er Klavier, mit sieben kam er als jüngster Student aller Zeiten an die Chapman University und schrieb seine erste Sinfonie. Und als ob das nicht schon genug wäre schloss er auch noch ein Mathematik-studium am Londoner Imperial College ab. (Beethoven: 1. Klavierkonzert, Brahms: Serenade D-Dur, Berlioz: Szenen aus „Roméo et Juliette“)
► Ein weiterer pianistischer Jungstar folgt am 25. März .In kürzester Zeit hat Alice Sara Ott eine kometenartige Karriere gemacht, und ist zum "Shooting-Star" der Klavierszene geworden. Das bedeutendste Klassik-Label der Welt, die Deutsche Grammophon, schloss mit der Echo-Klassik-Preisträgerin einen Exklusivvertrag, in dessen Rahmen mehrere von der Kritik gefeierte CDs erschienen. Schon die erste Veröffentlichung eroberte auf Anhieb Platz 1 der iTunes-Klassik-Charts in Deutschland und den USA. ( Mozart: Duport-Variationen, Schubert: Gasteiner-Sonate, Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung)
► Das in Kopenhagen beheimatete Dänische Nationalorchester ist eines der ältesten und angesehensten Rundfunkorchester der Welt und zugleich das größte und führende philharmonische Orchester Dänemarks. Unter Leitung seines Chefdirigenten Thomas Dausgaard ist es am 20. April zu erleben. Solist ist der Pianist Tzimon Barto. Schon Mitte der 80er Jahre hatte der athletische Sunnyboy aus Florida die Konzertpodien der Welt erobert. Dann folgte ein Wandel: Barto begann zu dichten. Zusätzlich zu den acht Sprachen, die er schon beherrscht, lernt Barto noch Mandarin und Persisch. Täglich liest er Homer. “Zum Fürchten talentiert” nennt ihn der SPIEGEL. Es erschienen jetzt wieder neue CDs: Haydn, Rameau, Ravel. Zarte Anschlagswunder voller Poesie, aber auch voller Witz und Leben! Wie die WELT schrieb: “Unter den Comeback-Wundern ist er das Größte!”. (Grieg: Klavierkonzert, Schumann: Sinfonie Nr. 3, Strauss: Till Eulenspiegel)
► “Elefantenkonzert” nannte Rachmaninov selbst sein 3. Klavierkonzert. Heute spielt es Tschaikowsky-Preisträger Denis Matsuev so bezwingend, so berstend virtuos und emotional erfüllt wie kaum ein anderer. Das ist am 5. Mai im Rosengarten zu erleben, wenn er zusammen mit dem Orchestre National du Capitole de Toulouse gastiert. Chefdirigent ist mit Tugan Sokhiev einer der brillantesten Dirigenten der neuen Generation. Er hat aus Toulouse nicht nur ein Zentrum des französischen Musiklebens gemacht, sondern eine wahre “Sokhievmania” (Le Monde) ausgelöst. Mit Strawinskys «Le Sacre du Printemps« krönt er die kommende PRO ARTE-Saison.
► In einem Sonderkonzert am 8. Februar ist noch ein besonderer „Farbtupfer“ im Programm: KODO, die sensatio-nelle japanische Trommelformation. Es gibt kein Konzert, von dem das Publikum nicht mitgerissen wird, fortgetra-gen in die faszinierende Welt der Rhythmen. Basierend auf der traditionellen japanischen Kunst des Trommel-spiels, hat KODO eine einzigartige Ästhetik entwickelt. Es ist Trommelkunst in höchster Vollendung. Kraft schöpft das Ensemble aus dem Zusammenleben. Als geschlossene Gemeinschaft von rund 50 Männern und Frauen leben sie auf der Insel Sado vor Japan, eng verbunden mit der Natur, die sie zu vielen Stücken inspiriert hat.
► Abonnements und Einzelkarten ab sofort bei PRO ARTE unter Tel. 0800 – 633 66 26 sowie im Internet unter www.pro-arte-konzerte.de
Reinhard Söll | Schenkendorfstr. 9 | 93049 Regensburg | Tel. (0941) 29 60 00 | Fax (0941) 29 60 019 | email: soell@odeon-concerte.de | www.odeon-concerte.de
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