Reinhard Goebel ist heute ein allseits gefragter Dirigent und Vermittler historischer Aufführungspraxis für moderne Sinfonieorchester. Beim 11. Sinfoniekonzert am 27. und 28. Juni, 20.00 Uhr wird er am Pult der Essener Philharmoniker stehen und den Abend, der allein der Musik der (Vor)Klassik gewidmet ist, musikalisch leiten.
Konzerte in Deutschland
„Mut zum Neuland“ ist seine Devise, und so fördert der Gründer und jahrzehntelange Leiter des Ensembles „Musica Antiqua Köln“ manche Rarität zu Tage: Zur Aufführung kommen eine Suite aus Johann Christian Bachs letztem Bühnenwerk, der Tragédie lyrique „Amadis des Gaules“ (1779), Wolfgang Amadeus Mozarts Sinfonie Nr. 31 D-Dur KV 297 („Pariser Sinfonie“) von 1778, Joseph Haydns Sinfonie Nr. 83 g-Moll Hob. I:83 – „La poule“ (2. „Pariser Sinfonie“) von 1785 sowie Luigi Cherubinis „Chaconne“ für Orchester (1785). Gemeinsam ist diesen Werken der Bezug zur französischen Hauptstadt, damals eine Musikmetropole Europas – wie sich an Leopold Mozarts Worten an seinen Sohn ablesen lässt: „Von Paris geht der Ruhm und Name eines Mannes von großem Talente durch die ganze Welt.“
Konzerte in Essen
Johann Christian Bach
Ouvertüre und Suite aus der Tragédie lyrique „Amadis des Gaules“
Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie Nr. 31 D-Dur KV 297 – „Pariser Sinfonie“
Joseph Haydn
Sinfonie Nr. 83 g-Moll Hob. I: 83 – „La poule“ (2. „Pariser Sinfonie“)
Luigi Cherubini
Chaconne für Orchester
Am 27., 28. Juni, 20.00 Uhr, Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal
Karten unter Tel. 0201/8122 200 und tickets@theater-essen.de
Maria Hilber
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit


„Mut zum Neuland“ ist seine Devise, und so fördert der Gründer und jahrzehntelange Leiter des Ensembles „Musica Antiqua Köln“ manche Rarität zu Tage. Foto: Reinhard Goebel © Christina Bleier