Nach der erfolgreichen Aufführung des Oratoriums »Nâzim« in Wuppertal, gastiert das Sinfonieorchester mit Fazil Says Werk in der Philharmonie Essen. Der Komponist wird dabei am Klavier ebenfalls zu hören sein.
Konzert in Deutschland
Freiheit war die große Sehnsucht des türkischen Lyrikers Nâzim Hikmet, doch politische Verfolgung, Publikationsverbote, lange Jahre in Gefängnissen und Exiljahre in der Sowjetunion prägten sein Leben maßgeblich. Trotz aller Repressionen verbreiteten sich seine Werke erfolgreich, und er gilt als Begründer der modernen türkischen Lyrik.
Wie Hikmet sucht auch Say nach Erneuerung in seiner Sprache, der Musik. Seine Kompositionen spiegeln eine große Offenheit für Einflüsse aus Jazz und Improvisation wieder. Im Auftrag des türkischen Kultusministeriums komponierte der international renommierte türkische Pianist und Komponist Fazil Say das Oratorium »Nâzim« (Uraufführung 2001).
Türkischsprachige Aufführung mit deutscher Übertitelung.
Konzert in Essen
Montag, 10. Juni 2013, 20 Uhr
Philharmonie Essen, Alfried-Krupp-Saal
Banu Böke, Sopran
Thomas Laske, Bariton
Fazil Say, Klavier
Genco Erkal, Erzähler
Opernchor und Extrachor der Wuppertaler Bühnen
Jens Bingert, Choreinstudierung
Sinfonieorchester Wuppertal
Ibrahim Yazici, Dirigent
Fazil Say: »Nâzim« – Oratorium für Sopran, Bass, Klavier, Chor,
Orchester und Erzähler nach Texten von Nâzim Hikmet
Veranstalter: Interkulturelles Bildungszentrum (IBZ) e. V.
Tickets erhältlich über: www.philharmonie-essen.de, Tel. 0201 8122 200
Preise (€): 18,-/25,-/34,-/42,-/50,- zzgl. 10 % Systemgebühr
Abendkasse (€): 12,-/23.-/30.-/39.-/47.-/55.- zzgl. 10 % Systemgebühr
Öffentlichkeitsarbeit
Gianna-Vera Nett


Das Sinfonieorchester Wuppertal feiert in dieser Spielzeit sein 150–jähriges Bestehen. Foto: Sinfonieorchester Wuppertal © Andreas Fischer