Gesellschaft Freunde der Künste

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Am 3. Februar 2012

Konzert Klassik: Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen kommt mit Paavo Järvi nach Hamburg

Am 3. Feburar gastiert Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen mit ihrem Künstlerischen Leiter, dem estnischen Dirigenten Paavo Järvi, im Großen Saal der Laeiszhalle. Bei ihrem zweiten Konzert in Hamburg in dieser Saison reist das Residenzorchester der Elbphilharmonie Konzerte mit seinem Künstlerischen Leiter Paavo Järvi an.

Immer wieder aufs Neue begeistert die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen mit ihrem einzigartigen Stil der musikalischen Interpretation. Ihre alljährlichen Tourneen führten sie 2010 nach Japan und vor wenigen Monaten nach Südamerika.

Mit ihrer Gesamtaufführung und -aufnahme aller Beethoven-Symphonien machten Paavo Järvi und die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen in den letzten Jahren auf sich aufmerksam. Seit Neuestem steht jedoch ein anderer Komponist im Mittelpunkt ihrer aufsehenerregenden Zusammenarbeit: Robert Schumann.

Der Aufführung und Einspielung seiner gesamten Symphonien widmen sie sich in ihrem neuen Langzeitprojekt – dem »Schumann-Projekt«.
Bei ihrem Konzert in der Laeiszhalle darf deshalb Schumann nicht fehlen. Auf ihrem ganz im Zeichen der romantischen Sinfonik stehenden Programm fügen die Bremer zusammen, was zusammen gehört: Robert Schumann und Johannes Brahms.

Beide Komponisten waren Zeit ihres Lebens eng befreundet. Mehr noch: Schumann bewunderte den jungen Komponisten aus Hamburg und bezeichnete ihn in seinem berühmten Aufsatz »Neue Bahnen« als einen Künstler, »der den höchsten Ausdruck der Zeit in idealer Weise auszusprechen berufen« ist.

Seine auch als »Symphonische Phantasie« betitelte vierte Symphonie komponierte Schumann 1841. Nach einer missglückten Uraufführung schrieb er sie komplett um und führte sie zehn Jahre später erneut auf: Diesmal als gereifte und von wenigen Leitmotiven geprägte Fassung, deren
fünf Sätze ohne Unterbrechung ineinander übergehen.

Auf Schumanns vierte Symphonie folgt im Konzert Brahms‘ zweite: »Heiter und lieblich« bezeichnete der Komponist sein eigenes Werk und der Musikkritiker Eduard Hanslick ergänzte: »Das ist ja lauter blauer Himmel, Quellenrieseln, Sonnenschein und kühler grüner Schatten!«


Mit Unterstützung von Scandic Hotel Emporio.
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen
Paavo Järvi, Dirigent

Désirée Verheyen

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