2009 gewann der australische Geiger Ray Chen den Queen-Elisabeth-Wettbewerb, 2008 den Yehudi-Menuhin-Wettbewerb. Geboren in Taiwan und aufgewachsen in Australien, wurde Ray Chen bereits mit 15 Jahren am Curtis Institute of Music angenommen, wo er weiterhin bei Aaron Rosand studiert, um sein Repertoire zu erweitern. Er spielt die Huggins-Stradivari, eine Leihgabe der Nippon Music Foundation, und die Macmillan-Stradivari von 1721, ebenfalls eine Leihgabe, die er 2008/2009 als Sieger der Young Concert Artists International Auditions in New York gewann.
Ray Chens Engagements führen ihn unter anderem für ein Konzert mit dem Taipei Symphony Orchestra zur diesjährigen Weltausstellung nach Shanghai. Er gibt sein Debüt als Solist mit Orchesterbegleitung mit dem New Jersey Symphony Orchestra in Nordamerika sowie Konzerte mit dem Orchestre national de Lille, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und der Sidney Symphony, und er ist Gastsolist beim Rostropowitsch-Festival in Moskau. Weitere Konzerte sind geplant mit den Münchner Philharmonikern, dem Orchestra Filarmonica della Scala, dem Orquesta Nacional de Espana und dem Toronto Symphony Orchestra, Rezitals und kammermusikalische Darbietungen führen ihn zu berühmten Konzertsälen und Festivals, zum Beispiel nach Verbier und Ravinia.
Für seine Debüt-CD "Virtuoso" erhielt er den Echo Klassik-Preis 2011 als Newcomer des Jahres.
11.01.12 Elmau, Schloss
13.01.12 Elmau, Schloss
15.01.12 Gütersloh
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