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Debüt des energiegeladenen Letten

Konzert Klassik: Andris Nelsons tritt mit den Wiener Philharmonikern und Hélène Grimaud im Wiener Konzerthaus auf - 25.11.2012

Andris Nelsons ist einer der gefragtesten jungen Dirigenten der internationalen Musikszene - nun debütiert der 1978 geborene Lette am 25. November 2012 im Wiener Konzerthaus und bietet am Pult der Wiener Philharmoniker Beethovens fünfte Symphonie sowie mit der Pianistin Hélène Grimaud Brahms´ zweites Klavierkonzert.

"Nelsons hat sich sowohl im Opern- als auch im Konzertfach einen Namen gemacht, von seiner Qualität und seinen beeindruckenden Energieströmen kann man sich bei seinem Auftritt im Wiener Konzerthaus überzeugen", sagt Intendant Bernhard Kerres. Hélène Grimaud wiederum ist bereits vielfach im Wiener Konzerthaus zu Gast gewesen. Sie debütierte 1994 als Solistin bei einem Konzert des Gustav Mahler Jugendorchesters im Großen Saal. Ihr erstes Solo-Recital im Haus gab sie 2004 im Mozart-Saal. Auch mit den Wiener Symphonikern und den Wiener Philharmonikern war sie hier, zuletzt im März 2012.

Biografie Andris Nelsons

Nelsons wurde 1978 in Riga geboren, wuchs in einer Musikerfamilie auf und lernte Trompete und Gesang. Er studierte privat Dirigieren bei Mariss Jansons und war 2003 bis 2007 Musikalischer Direktor der Lettischen Staatsoper, 2006 bis 2009 Chefdirigent der Nordwestdeutschen Philharmonie. 2008 wurde er - erst dreißigjährig - zum Music Director des City of Birmingham Symphony Orchestra ernannt, sein Vertrag wurde im Sommer verlängert. Er unternahm mit dem CBSO Europatourneen. 2009/2010 trat er zudem am Royal Opera House Covent Garden, an der Metropolitan Opera in New York sowie an der Wiener Staatsoper auf. 2010 debütierte er bei den Bayreuther Festspielen mit der Oper "Lohengrin", die auch in den Folgejahren mit Nelsons auf dem Spielplan stand, 2016 wird er dort "Parsifal" dirigieren.

Vergangene und zukünftige Zusammenarbeiten umfassen solche mit den Berliner und Wiener Philharmonikern, dem Boston Symphony Orchestra, der Berliner Staatskapelle, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Royal Concertgebouw Orchester, dem Gewandhausorchester Leipzig und anderen.

Biografie Hélène Grimaud

Grimaud begann im Alter von sechs Jahren mit dem Klavierspiel, bereits mit zwölf studierte sie am Pariser Konservatorium und anschließend in Marseille. Der internationale Durchbruch gelang ihr 1987, als sie am Midem de Cannes teilnahm, mit Daniel Barenboim und dem Orchestre de Paris spielte und ihr erstes Recital in Tokio gab.

Gidon Kremer und Martha Argerich hatten großen Einfluss auf ihre Karriere. 1990 debütierte sie in den USA. 1995 spielte sie erstmals mit den Berliner Philharmonikern unter Claudio Abbado. Sie arbeitete mit Vladimir Asheknazy, Pierre Boulez, Riccardo Chailly, Daniel Harding, Valery Gergiev, Fabio Luisi, Christian Thielemann und weiteren sowie mit Klangkörpern wie den New York Philharmonic, der Dresdner Staatskapelle, dem Royal Concertgebouw Orchestra, den Wiener Symphonikern uvm. Höhepunkte der aktuellen Saison umfassen Konzerte mit dem London Philharmonic Orchestra, eine Großbritannien-Tournee mit dem Czech Philharmonic Orchestra, eine Südamerika-Tournee sowie Konzerte in ganz Europa. In nächster Zukunft wird sie auch mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra und dem San Francisco Orchestra spielen. Soeben hat sie als neueste ihrer zahlreichen Aufnahmen eine CD mit der Cellistin Sol Gabetta herausgebracht.

 

Programm:

25. November 2012, 11.00 Uhr, Großer Saal

Wiener Philharmoniker, Orchester

Hélène Grimaud, Klavier

Andris Nelsons, Dirigent

 

Johannes Brahms, Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 83 (1878-1881)

Ludwig van Beethoven, Symphonie Nr. 5 c-moll op. 67 (1804-1808)

 

 

Wiener Konzerthaus Presse

Mag. Theresa Steininger

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