Drei deutsche Komponisten der Romantik prägen das nächste Kammerkonzert am Sonntag, 26. Januar, um 18 Uhr im hr-Sendesaal.
Auf dem Programm stehen drei großbesetzte, heiter-geistvolle Werke von Richard Strauss, Max Reger und Johannes Brahms, präsentiert von neun Mitgliedern des hr-Sinfonieorchesters. Eine Aufnahme des Konzerts wird am Dienstag, 8. April, um 20.05 Uhr in hr2-kultur gesendet.
Konzert in Deutschland
Eine „musikalische Groteske“ nannte der Wiener Konservatoriums-Professor Franz Hasenöhrl seine 1954 entstandene Bearbeitung von Strauss’ berühmter Sinfonischer Dichtung „Till Eulenspiegels lustige Streiche“. Er reduzierte das 100-köpfige spätromantische Riesenorchester dabei auf die fünf Instrumente Horn, Klarinette, Fagott, Violine und Kontrabass und extrahierte in acht Minuten Aufführungszeit die heiter-virtuose Quintessenz des populären Werks.
Konzert in Frankfurt
Anschließend ist eine Serenade Regers für die seltene Kombination von Flöte mit Violine und Viola zu hören, die ihr Vorbild in Ludwig van Beethovens Serenade op. 25 hat. Als gewichtiges Finale beschließt mit Brahms’ op. 11 eine weitere Serenaden-Komposition das Konzert, und zwar in ihrer – nicht erhaltenen und daher nachträglich rekonstruierten – Originalversion für ein Nonett aus Bläsern und Streichern.
Konzertkarten zu 18 Euro sind beim hr-Ticketcenter (Telefon 069/155-2000) und – soweit noch vorhanden – an der Tageskasse erhältlich. Schüler und Studenten erhalten bis zu 50 Prozent Ermäßigung.
Hessischer Rundfunk
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Mitglieder des hr-Sinfonieorchesters präsentieren Werke von Richard Strauss, Max Reger und Johannes Brahms. © hr/Anna Meuer/Tim Wegner