Es ist Zeit, mit so ziemlich jeder Hörerwartung, die an eine klassische Big Band geknüpft ist, zu brechen. Denn hier gibt es keinen Swing à la Count Basie und Duke Ellington.
Zwar sind die Kompositionen, was weiträumige Harmonik und ausgedehnte Soli angeht, dem Jazz verhaftet, aber das besondere Augenmerk auf – teils filmisch anmutende – Klangtexturen und die farbenreiche, emotionale Bildhaftigkeit zeugen von geistiger Nähe zum zeitgenössischen Musikge-schehen der Indie-, Elektro- und Triphop-Szene.
Konzert in Deutschland
Aus ihrer persönlichen Hörerfahrung schafft Monika Roscher in ihren Kompositionen eine Synthese verschiedenster Stile, ganz im Sinne Frank Zappas. Geradezu "gefährlich" – so sah es zumindest eine begeisterte Jury im Zündfunk (Bayern 2). Im Dezember 2012 feierte die Band schließlich im Münchner Indie-Tempel Atomic Café die Veröffentlichung ihres Debüt-Albums "Failure in Wonderland" (Enja).
Seitdem schlagen die Wellen höher und höher: Stern, Deutschlandradio Kultur, Le Monde, die JazzZeitung mit einer Coverstory, oder das US-amerikanische Downbeat-Magazin zeigten sich begeistert vom Modell der Indie-Big Band. 2013 spielte die Band beim Abschlusskonzert des Berliner Jazzfests. Die FAZ sprach von einem "unglaublichen Spielniveau" der jungen Musiker und der "Überraschung der Saison".
Konzert in München im Jazzclub Unterfahrt
Mo. 13.01. 21 Uhr
It's A Woman Thing - Big Band Night
Monika Roscher Big Band
Monika Roscher (git, voc, comp, lead) und 16 Jungs
Eintritt 18.00 EUR / Mitglieder 9.00 EUR
Homepage: www.monikaroscher.com
Booking und Pressearbeit
Christiane Böhnke-Geisse
eMail: cbg@unterfahrt.de


Aus ihrer persönlichen Hörerfahrung schafft Monika Roscher in ihren Kompositionen eine Synthese verschiedenster Stile, ganz im Sinne Frank Zappas. Quelle: Jazzclub Unterfahrt
Bild 2: Monika Roscher Big Band © Juan Martin Koch