Der Cellist Jean-Guihen Queyras hat eine Vorliebe für die Literatur für Cello solo. Zwar spielt der Kanadier regelmäßig auch mit großen Klangkörpern wie dem Tokyo und dem BBC Symphony Orchestra und ist Mitglied des renommierten Arcanto Quartetts.
Doch gerade als Soloinstrument komme für ihn in brillanter Weise das erzählerische und expressive Potential des Violoncello zum Tragen.
Besonders deutlich wird dies in dem Programm „6 Suiten, 6 Echos“, das er beim „Heidelberger Frühling“ am Dienstag um 19 Uhr in der Alten Aula spielen wird. Zu den sechs Solosuiten von Johann Sebastian Bach hat sich Queyras „Echos“ von sechs zeitgenössischen Komponisten erbeten.
Eine glückliche Kombination, griff Bach selbst doch auf Musik der Vergangenheit zurück und wirkte gleichzeitig weit in die Zukunft hinein. Manche Zeitgenossen belächelten ihn als hoffnungslos altmodisch, doch Mozart und Beethoven, Schumann und Brahms ließen sich von Bach inspirieren.
Und die sechs „Echos“ zeigen, dass er auch Komponisten unserer Tage noch zu Innovationen anregt.
Karten für das ca. dreistündige Konzert (mit zwei Pausen) gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen, unter Tel. 06221 – 584 00 44 und ab 18 Uhr an der Abendkasse.
Am Dienstag 5. April 2011
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