Schrieb Mozart ein Konzert für einen jungen Mann? Ein Biografen-Irrtum: Sein Klavierkonzert Es-Dur KV 271 mit dem heute gängigen Beinamen „Jeunehomme“ war in Wirklichkeit einer Pianistin mit Namen Jenamy gewidmet.
Am Freitag, 6. Mai, um 20 Uhr ist es im Debüt-Konzert des hr-Sinfonieorchesters im hr-Sendesaal des Frankfurter Funkhauses zu hören. Gespielt wird es von einer jungen französischen Pianistin: Lise de la Salle. In dem Konzert gibt zugleich der hochtalentierte russische Dirigent und Geiger Dmitri Slobodeniouk sein hr-Debüt.
Er präsentiert Igor Strawinskys Concerto in D und Robert Schumanns 4. Sinfonie. Das Konzert wird live in Arte-Live-Web übertragen und ist als Videostream auch auf www.hr-Sinfonieorchester.de zu sehen und zu
Slobodeniouk, der seine Dirigenten-Ausbildung unter anderem bei Esa-Pekka Salonen in seiner Wahlheimat Finnland beendete, feierte bereits bei zwei renommierten Partnerensembles des hr-Sinfonieorchesters im Netzwerk „SymphoNet“ Erfolge: beim City of Birmingham Symphony Orchestra und beim Finnischen Radio-Sinfonieorchester.
Schon sehr früh zeigte die Französin Lise de la Salle ihre herausragende pianistische Begabung: Neunjährig gab sie ihr erstes von Radio France übertragenes Konzert, mit elf begann sie ihr Studium am Pariser Konservatorium, das sie zwei Jahre später mit Auszeichnung abschloss.
Inzwischen gastiert sie in New York, Boston, Berlin, Mailand, Amsterdam, Wien und Tokio.Bereits am 5. Mai konzertiert Slobodeniouk mit dem hr-Sinfonieorchester um 20 Uhr im Schlosstheater Fulda.
Dieses Konzert ist bereits live in hr2-kultur zu hören. Karten zum Preis von 16 Euro (für Schüler, Studenten, Auszubildende die Hälfte) sind beim hr-Ticketcenter (069/155-2000), den anderen bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse erhältlich.
Rückfragen an: Hanni Warnke, hr-Pressestelle, Telefon: 069 / 155 4403, hwarnke@hr-online.de

