Ein ehrgeiziges Ziel verfolgt das Composers Slide Quartet: Die vier Posaunisten Andrew Digby, Andreas Roth, Patrick Crossland und Thomas Wagner wollen das eher spärliche Repertoire für Posaunenquartett mit neuen Werken bereichern.
Deshalb arbeiten sie eng mit einer ganzen Reihe zeitgenössischer Komponisten zusammen, deren Werke in den Konzerten des Quartetts zur Aufführung kommen. Wobei sich die Instrumentalisten aus Deutschland, England und den USA keineswegs nur auf vier gleich klingende Posaunen beschränken:
Die Bandbreite reicht von Alt-, Tenor-, Bass- und Kontrabassposaune bis zu Basstrompete, Euphonium und Basstuba. Außerdem finden sich in den Programmen auch Stücke für ein, zwei oder drei Blechblasinstrumente.
So auch beim Konzert am Mittwoch, 4. Mai 2011 im RWE-Pavillon der Philharmonie Essen, bei dem die Musiker u.a. Kompositionen von Hannes Galette Seidl („Was mich angeht“, 2008), Meng-Chin Lin („zitternde schatten“), Valerio Sannicandro („Quadranti“, 2004) oder Folkwang-Professor Günter Steinke („ZugUmzug“, 2008) präsentieren.
Außerdem steht eine Uraufführung auf dem Programm: Mit Tim Kieneckers „Schattenspiel“ für vier Posaunen, Zuspielband, Licht und Schatten erklingt eine Auftragskomposition der GNMR und der Philharmonie Essen mit Unterstützung der Kunststiftung NRW.
Vor dem Konzert, das um 20 Uhr beginnt, findet um 19.30 Uhr eine Konzerteinführung statt.
Eine Kooperation mit der Gesellschaft für Neue Musik Ruhr e.V. im Rahmen von „Entdeckungen“ im Netzwerk Neue Musik.
Konzert am Mittwoch, 4. Mai 2011 im RWE-Pavillon – Einführung um 19.30 Uhr
Karten (Einheitspreis (€): 9,- zzgl. Vorverkaufsgebühr) und Infos unter T 02 01 81 22-200, T 01 80 59 59 598 (0,14 €/Min.) und www.philharmonie-essen.de.
Anke Meis
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