Pop und Klassik stehen sich in den USA bei weitem nicht so monolithisch gegenüber wie in Europa.
Als Pionier dieser Grenzüberschreitungen gilt das Kronos Quartet mit David Harrington und John Sherba (Violine), Hank Dutt (Viola) und Jeffrey Zeigler (Violoncello), dessen Liste an „Kollaborationen“ mit Musikern jeglicher Couleur jedem Musikliebhaber den Mund offen stehen lässt:
Mit Terry Riley, Philip Glass und Steve Reich haben drei der wichtigsten amerikanischen Komponisten dem Kronos Quartet Werke auf den Leib geschneidert, im Popbereich schlagen Auftritte mit den Raubeinen Tom Waits und Allen Ginsberg sowie CD-Aufnahmen mit Nine Inch Nails, Amon Tobin, DJ Spooky, Dave Matthews und Nelly Furtado zu Buche.
In Essen verspricht die deutsche Erstaufführung (zwei Tage nach der Uraufführung in London) eines von Steve Reich eigens für das Kronos Quartet komponierten Werkes mit dem Titel „WTC 9/11“ am Sonntag, 8. Mai 2011 um 20 Uhr im Alfried Krupp Saal einen spannenden Abend.
Außerdem erklingen Werke von Franghiz Ali-Zadeh, John Zorn, John Oswald und Aleksandra Vrebalov. Das Konzert in der Reihe „Klang im Auge“ wird durch den Ensemble-eigenen Lichttechniker Laurence Neff visuell gestaltet und bereichert.
Alle Besucher sind nach dem Konzert herzlich eingeladen, sich bei einem kostenlosen Getränk im Foyer über die Eindrücke auszutauschen. Gutscheine werden bei Einlass verteilt.
Gefördert von der Philharmonie-Stiftung der Sparkasse Essen.
Karten (Preise (€): 10,- / 15,- / 20,- / 25,- / 30,- / 35,- zzgl. VVK-Gebühr) und Infos unter T 02 01 81 22-200, T 01 80 59 59 598 (0,14 €/Min.) und www.philharmonie-essen.de.
Anke Meis
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